Romero Creations Tiny Tenor Mango

  • Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen: was für ein Holz!!! Ich liebe Mango.

    Um nicht zu viel zu wiederholen: alles, was ich über die TT Koa gesagt habe, gilt auch für das Mango-Modell. Natürlich unterscheidet sich der Look gewaltig. Das Mango ist deutlich auffallender gemasert, mit einer sehr individuellen und intensiven Zeichnung.

    Aber auch der Sound unterscheidet sich. Das Mango-Modell klingt etwas lauter und voller durch den größeren Anteil an Höhen und oberen Mitten, die Koa TT klingt "entspannter" und weicher.

    Beide Ukulelen spielen auf sehr hohem Niveau, die Verarbeitung ist perfekt, die Einstellung der Saitenlage sehr flach, man kann hier ungehindert über´s Griffbrett wandern.

     

    • Decke: Mango
    • Boden/Zargen: Mango
    • Mensur: 432 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: keine
    • Bodeneinfassung: keine
    • Hals: Mahagoni
    • Griffbrett: Graphit
    • Einlagen: Abalone dots im 5. / 7. / 10. und 12. Bund
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: Ebenholz
    • Mechaniken: schwarz, gewinkelt, übersetzt
    • Rosette: Abalone
    • Kopfplatte: Ebenholzfurnier mit Logo von Daniel Ho
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 /43 mm
    • Gewicht: 550 Gramm
    • Deckenbreite max: 21 cm
    • Zargenhöhe max: 6,3 cm
    • Bünde: 16
    • Extras: Lightcase. low G Romero Saiten

  • Pepe Romero Jr. ist der Sohn des berühmten Gitarristen Pepe Romero (da hat der sich ja wirklich Mühe gegeben bei der Namensfindung für seinen Sohn...).

    Pepe Jr. hat schon früh angefangen, sich für den Bau von klassischen Gitarren zu interessieren und hat eine entsprechende Ausbildung absolviert, später kam dann seine Liebe für den Ukulelenbau dazu. Die in seiner Werkstatt in Kalifornien hergestellten custom Ukulelen sind allerdings erst ab $3000 erhältlich.

    Glücklicherweise für alle, die nicht ganz so viel Geld ausgeben wollen, kam eines Tages Pepe's Freund Daniel Ho auf ihn zu mit der Bitte, eine Ukulele zu entwickeln, die den Sound einer Tenor, aber die Ausmaße (und damit die Transportabilität) einer Concert hat.

    Pepe kürzte zunächst die Kopfplatte und eleminierte die Taille des Korpus, dann setzte er das Schalloch näher an den Hals. Somit hat die schwingende Deckenfläche (Pepe nennt das "the pumping area") fast die gleiche Größe wie bei einer Tenor, der Korpus fühlt sich aber deutlich kleiner an. Dann würde der hintere Teil des Korpus noch etwas vergrößert, so daß der rechte Unterarm komfortabel auf dem Instrument zu liegen kommen kann.

    So wurde die "Tiny Tenor" geboren. Dieses Konzept hat Pepe dann auf die Sopran übertragen, um auch hier bei gleichem Sound und Handling ein noch kleineres Instrument zu schaffen.

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