Was ist der Unterschied zwischen einer Sopran Ukulele und einer Concert Ukulele?
Eine Sopran Ukulele hat mit ca. 35 cm die kürzeste Mensur aller Ukulelen (mit Mensur bezeichnet man die Länge der klingenden Saite). Die Mensur einer Concert Ukulele ist ca. 4 cm länger. Dadurch sind die Bünde bei einer Sopran Ukulele etwas schmaler. Das hat Vorteile, wenn man beispielsweise einen Akkord greift, der sich über weit entfernte Bünde erstreckt. Greift man dagegen einen Akkord, bei dem mehrere Finger auf verschiedenen Saiten in den gleichen Bund gelegt werden müssen (wie zum Beispiel D-Dur), dann erleichtern die etwas breiteren Bünde einer Concert Ukulele dies.
Wie stimme ich eine Sopran Ukulele?
Die Sopran Ukulele wird in G-C-E-A gestimmt ( die sogenannte C-Stimmung), meistens mit einer hohen g-Saite (re-entrant). Seltener kommt eine tiefe g-Saite (low G) zum Einsatz.
Als Variante der C-Stimmung spielen einige Musiker wie z.B. James Hill auch die D-Stimmung. Hier ist jede Saite einfach zwei Halbtöne höher gestimmt, also A-D-Fis-H.
Sopran Ukulele - der Sound von Hawaii
Sopran Ukulelen haben durch ihren kleinen Korpus einen sehr charakteristischen Klang, der oft als “süßlich” bezeichnet wird. Schlägt man die ersten Akkorde an, fühlt man sich sofort an den Strand von Waikiki versetzt.
Welche Saiten für Sopran Ukulele?
Die Wahl der richtigen Saiten hat großen Einfluss auf den Klang, das Spielgefühl und die Stimm Sicherheit einer Sopran Ukulele. Viele Ukulelen sind mit Nylonsaiten bespannt. Bei höherwertigen Ukulelen werden jedoch häufig Fluorcarbon Saiten verwendet, die eine deutlich geringere Spannung als Nylonsaiten aufweisen und daher leichter zu greifen sind. Sie erzeugen auch einen wärmeren Klang, sind aber nicht grundsätzlich haltbarer.
Sopran: Die vielseitige Ukulele für Fortgeschrittene und Kenner
Die Sopran-Ukulele ist das klassische Modell unter den Ukulelen und steht für einen authentischen, klaren Klang, der sofort Assoziationen mit Sonne, Strand und hawaiianischem Flair weckt. Mit ihrer kurzen Mensur von etwa 35 Zentimetern ist die Sopran das kompakteste Bauformat – diese Mensur bezeichnet die Länge der tatsächlich klingenden Saite. Charakteristisch für die Sopran sind die eher schmalen Bünde, und die engen Saitenabständne die Vorteile beim Greifen von Akkorden bringen, die sich über mehrere Bünde erstrecken. Gerade für kleinere Hände bietet die Sopran-Ukulele einen einzigartigen Komfort. Im direkten Vergleich zur Konzert(Concert)-Ukulele, deren Mensur ca. vier Zentimeter länger ist und daher breitere Bünde aufweist, bleibt die Sopran für viele das Instrument der Wahl, um traditionelle und moderne Songs originalgetreu wiederzugeben.
Sopran-Ukulele: Typische Stimmung und Klang
Die beliebteste Stimmung für die Sopran-Ukulele ist die G-C-E-A-Stimmung, auch als C-Stimmung bekannt. Meistens wird diese mit einer hohen g-Saite gespielt. Diese Stimmung wird auch als „re-entrant“ bezeichnet. Sie sorgt für einen besonderen, süßen und hellen Klang, der das Spielen auf einer Sopran zu einem einzigartigen akustischen Erlebnis macht. Manche Musiker, darunter auch bekannte Ukulelen-Künstler wie James Hill, nutzen alternativ die D-Stimmung, bei der jede Saite um zwei Halbtöne höher gestimmt wird (A-D-Fis-H). Die Wahl zwischen hoher oder tiefer g-Saite beeinflusst den Charakter des Sounds und bietet Raum für persönliche Interpretationen.
Sopran: Der Klang und seine Wirkung
Sopran-Ukulelen zeichnen sich besonders durch ihren kleinen Korpus und ihr geringes Gewicht aus. Ihr Klang ist unverwechselbar süßlich und vermittelt ein beschwingtes Lebensgefühl. Das charakteristische Soundbild der Sopran-Ukulele entsteht durch die Bauweise und die verwendete Saitenart. Direkt nach den ersten gespielten Akkorden spürt man die musikalische Leichtigkeit, die weltweit mit dem Sopran-Modell verbunden wird. Die Sopran eignet sich sowohl für Solospiel als auch als Begleitinstrument in Ensembles, wobei sie stets mit ihrer charmanten und frischen Ausstrahlung überzeugt. Besonders die klare Artikulation der Töne macht sie ideal für das Spielen von Melodien und das Begleiten von Gesang.
Die richtige Saitenwahl für beste Klangergebnisse
Ein wichtiger Aspekt beim Sopran-Ukulele-Kauf ist die Auswahl der passenden Saiten. Hochwertige Sopran-Ukulelen sind mit Fluorcarbon-Saiten ausgestattet, die einen klassischen Klang bieten und relativ widerstandsfähig sind. Diese haben eine geringere Spannung als Nylon-Saiten, lassen sich leichter greifen und erzeugen einen wärmeren Klang. Allerdings sind Fluorcarbon-Saiten nicht grundlegend haltbarer, sondern bieten vor allem Vorteile in Spielgefühl und Sound. Die Zusammenstellung der unterschiedlichen Saitendurchmesser wirkt sich unmittelbar auf das Spielgefühl und den Klang der Sopran aus. Eine Saite mit größerem Durchmesser hat eine höhere Saitenspannung und lässt sich daher etwas schwerer greifen, erzeugt dafür aber einen lauteren Ton.
Die Sopran-Ukulele: Für wen ist sie geeignet?
Die Sopran-Ukulele empfiehlt sich somit eher für fortgeschrittene Spieler. Kinder und Erwachsene mit kleineren Händen profitieren von den schmaleren Bünden und dem leichten Gewicht. Das Sopranformat ist besonders transportfreundlich und prädestiniert für spontane Musikmomente im Freien, für das gemeinsame Musizieren und für das Ausprobieren verschiedenster Stilrichtungen. Die Sopran eröffnet jedem Spieler den Zugang zur Welt der Ukulele mit dem Originalklang, der begeistert und inspiriert. Darüber hinaus ist sie ein ideales Instrument für das Spielen von traditionellen hawaiianischen Liedern genauso wie für moderne Pop- oder Jazzmusik. Ihr Klang bleibt auch bei höherem Lautstärkepegel klar und definiert, was die Sopran-Ukulele sehr flexibel im Einsatz macht.
























