Romero Creations Tiny Tenor Mahagoni

  • Für die Tiny Tenor Mahagoni gilt eigentlich alles, was ich bereits zur Schwester aus Koa geschrieben habe.

    Klanglich überzeugt die TT Mahagoni vor allem, wenn man auf der Suche nach einem warmen Ton ist. Die Modelle aus Koa und Mango haben deutlich mehr Höhen und dadurch auch Klarheit.
    Wer aber auf der Suche nach einem jazzigen "Handschuh-"Ton ist, wird hier fündig und freut sich über die 150€ Preisunterschied zu den anderen beiden Modellen.

    Die Fotos zeigen das aktuell zu verkaufende Instrument, die Seriennummer lautet 9015. Ein sehr gutes Gigbag oder auch ein Lightcase ist im Preis inbegriffen.

    • Decke: Mahagoni
    • Boden/Zargen: Mahagoni
    • Mensur: 432 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: keine
    • Bodeneinfassung: keine
    • Hals: Mahagoni
    • Griffbrett: Ebenholz
    • Einlagen: Abalone dots im 5. / 7. / 10. und 12. Bund
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: Ebenholz
    • Mechaniken: schwarz, gewinkelt, übersetzt
    • Rosette: Abalone
    • Kopfplatte: Ebenholzfurnier mit Logo von Daniel Ho
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 /43 mm
    • Gewicht: 540 Gramm
    • Deckenbreite max: 21 cm
    • Zargenhöhe max: 6,3 cm
    • Bünde: 16
    • Extras: Lightcase, low G Romero Saiten

  • Pepe Romero Jr. ist der Sohn des berühmten Gitarristen Pepe Romero (da hat der sich ja wirklich Mühe gegeben bei der Namensfindung für seinen Sohn...).

    Pepe Jr. hat schon früh angefangen, sich für den Bau von klassischen Gitarren zu interessieren und hat eine entsprechende Ausbildung absolviert, später kam dann seine Liebe für den Ukulelenbau dazu. Die in seiner Werkstatt in Kalifornien hergestellten custom Ukulelen sind allerdings erst ab $3000 erhältlich.

    Glücklicherweise für alle, die nicht ganz so viel Geld ausgeben wollen, kam eines Tages Pepe's Freund Daniel Ho auf ihn zu mit der Bitte, eine Ukulele zu entwickeln, die den Sound einer Tenor, aber die Ausmaße (und damit die Transportabilität) einer Concert hat.

    Pepe kürzte zunächst die Kopfplatte und eleminierte die Taille des Korpus, dann setzte er das Schalloch näher an den Hals. Somit hat die schwingende Deckenfläche (Pepe nennt das "the pumping area") fast die gleiche Größe wie bei einer Tenor, der Korpus fühlt sich aber deutlich kleiner an. Dann würde der hintere Teil des Korpus noch etwas vergrößert, so daß der rechte Unterarm komfortabel auf dem Instrument zu liegen kommen kann.

    So wurde die "Tiny Tenor" geboren. Dieses Konzept hat Pepe dann auf die Sopran übertragen, um auch hier bei gleichem Sound und Handling ein noch kleineres Instrument zu schaffen.

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