Romero Creations XS Sopran Koa #7006

  • Für das Modell # 7006 gilt alles, was ich über die #7013 geschrieben habe, sie klingen wirklich unglaublich ähnlich, in einem Bilndtest konnte ich zwar feine Unterschiede hören, aber nie verläßkich sagen, welche der beiden ich gerade in der Hand habe.

    Von daher kann man die Entscheidung  gut nach optischen Gesichtspunkten treffen. Die #7006 hat dunkleres Koa mit streifigerer Maserung, die #7013 ist etwas heller.

     

    • Decke: Koa
    • Boden/Zargen: Koa
    • Mensur: 342 mm ( Sopran )
    • Deckeneinfassung: keine
    • Bodeneinfassung: keine
    • Hals: Mahagoni
    • Griffbrett: Graphit
    • Einlagen: Abalone dots im 5. / 7. / 10. und 12. Bund
    • Sattel/Steg:  Knochen
    • Brücke: Ebenholz
    • Mechaniken: schwarz, gewinkelt, übersetzt
    • Rosette: Abalone
    • Kopfplatte: Ebenholzfurnier mit Logo von Daniel Ho
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 /43 mm
    • Gewicht: 440 Gramm
    • Deckenbreite max: 17,5 cm
    • Zargenhöhe max: 6,3 cm
    • Bünde: 16
    • Extras: Lightcase. low G Romero Saiten

  • Pepe Romero Jr. ist der Sohn des berühmten Gitarristen Pepe Romero (da hat der sich ja wirklich Mühe gegeben bei der Namensfindung für seinen Sohn...).

    Pepe Jr. hat schon früh angefangen, sich für den Bau von klassischen Gitarren zu interessieren und hat eine entsprechende Ausbildung absolviert, später kam dann seine Liebe für den Ukulelenbau dazu. Die in seiner Werkstatt in Kalifornien hergestellten custom Ukulelen sind allerdings erst ab $3000 erhältlich.

    Glücklicherweise für alle, die nicht ganz so viel Geld ausgeben wollen, kam eines Tages Pepe's Freund Daniel Ho auf ihn zu mit der Bitte, eine Ukulele zu entwickeln, die den Sound einer Tenor, aber die Ausmaße (und damit die Transportabilität) einer Concert hat.

    Pepe kürzte zunächst die Kopfplatte und eleminierte die Taille des Korpus, dann setzte er das Schalloch näher an den Hals. Somit hat die schwingende Deckenfläche (Pepe nennt das "the pumping area") fast die gleiche Größe wie bei einer Tenor, der Korpus fühlt sich aber deutlich kleiner an. Dann würde der hintere Teil des Korpus noch etwas vergrößert, so daß der rechte Unterarm komfortabel auf dem Instrument zu liegen kommen kann.

    So wurde die "Tiny Tenor" geboren. Dieses Konzept hat Pepe dann auf die Sopran übertragen, um auch hier bei gleichem Sound und Handling ein noch kleineres Instrument zu schaffen.

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