PONO MTDC Tenor

  • Auch die MTDC ist aus „quarter sawn mahogani“ gefertigt, was ihr im Grundcharakter die gleichen Eigenschaften verleiht, die man bei der MT hören kann.
    Die Hochglanzlackierung und das Ebenholzgriffbrett geben der MTDC allerdings deutlichmehr Wärme, ohne daß die durchsetzungskräftigen Höhen der MT verloren gehen.

    Der Cutaway verändert eigentlich (zumindest bei den anderen Deluxe-Modellen) den Klang nicht. Trotzdem hat die MTDC einen etwas anderen Sound als die MTD. Sie klingt straffer und agressiver, was sich im Ensemble gut durchsetzen würde. Für das solistische Spiel würde ich sie mit Worth besaiten, dann gewinnt sie mehr Wärme und hat nicht mehr die doch etwas „näselnde“ umsponnene C-Saite.

    Der Hals fällt bei allen Pono recht kräftig aus, die Bespielbarkeit ist hervorragend. Interessant ist auch, daß - wie bei Kanile‘a - die Hälse  der drei Größen gleich ausfallen (natürlich mit unterschiedlicher Mensur). Einlagen und side dots im 5. / 7. / 10. / 12. und 15. Bund erleichtern die  Orientierung in den höheren Lagen.

    Die MTDC hat - wie alle Tenors von Pono - einen Truss Rod (Stahlstab) im  Hals, mit dem die Halskrümmung eingestellt werden kann.  Der dazu nötige Inbusschlüssel wird mitgeliefert.  Ein sehr praktisches Feature, um den Hals bei wechselnder Luftfeuchtigkeit  (Sommer/Winter) immer auf die ideale Krümmung (und damit Saitenlage)  einstellen zu können.

    • Decke: Mahagoni massiv 
    • Boden/Zargen: Mahagoni massiv 
    • Mensur: 431 mm ( Tenor ) 
    • Deckeneinfassung: keine 
    • Bodeneinfassung: keine 
    • Hals: Mahagoni 
    • Griffbrett: Ebenholz 
    • Einlagen: Pearl dots 5. / 7. / 10. / 12. / 15. Bund 
    • Side Dots: 5. / 7. / 10. / 12. / 15 Bund 
    • Sattel/Steg: Knochen 
    • Brücke: Ebenholz 
    • Mechaniken: Grover vergoldet 
    • Rosette: Rope 
    • Kopfplatte: Ebenholzfurnier 
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 / 45 mm 
    • Gewicht: 770 Gramm 
    • Deckenbreite max: 23,2 cm 
    • Zargenhöhe max: 8 cm 
    • Bünde: 20 
    • Extras : Cutaway, Ko‘olau Saiten, Truss Rod zur  Einstellung der Halskrümmung 

  • Endlich sind die Ponos wieder in Deutschland erhältlich. Gebaut werden sie von ausgesuchten Instrumentenbauern auf der Insel Java, die alle ein intensives Training von John Kitakis, dem Ko'olau-Chef erhalten haben. Es werden die gleichen Werkzeuge benutzt wie bei Ko'olau auf Hawaii, und die Instrumente werden in identischer Weise gebaut.

    Pono verwendet nur massive Hölzer und verzichtet komplett auf Kunstoff für Binding und/oder Rosette,auch hier kommt nur Holz zum Einsatz.Daher verwundert es nicht, daß die Ukulelen durch die Bank kleine Schmuckstücke sind.

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