Pono MGTD8

  • Hier die Deluxe-Variante der MGT8 mit Hochglanzlack. Bei dieser 8-Saiter habe ich die low G aus dem Achtsaiter-Aquila-Saitensatz mit den "Gold" Saiten von Ko'olau kombiniert. Das ergibt einen sehr ausgewogenen Sound, die Saiten klingen homogen und fühlen sich auch so an.
    Dieser Sound wird sich in einem Ensemble gut durchsetzen und klingt alleine gespielt wie ein vorgeschalteter Chorus-Effekt.

    Der Hochglanzlackhat auch bei der 8-Saiter die gleichen klanglichen Auswirkungen wie bei der MGT im Vergleich zur MGTD. Der Ton bekommt etwas mehr Klarheit und Höhen. Durch die Doppelsaiten wird der Sound noch breiter. Ein sehr mächtiges Instrument, das sich vermutlich mit einem Ukulelenbass in die Quere kommt, aber als Unterstützung eines Ensembles ohne Bass oder auch zur Songbegleitung sehrgeeignet ist.

    Der Hals fällt bei allen Pono recht kräftig aus und ist matt lackiert.Das ergibt eine andere Haptik als bei den gloss lackierten Hälsen z.B. von Maestro.

    Die auch hier sehr tief eingerichteteSaitenlage erweist sich bei der 8-Saiter als sehr fingerschonend und macht das Bespielen des Halses sehr komfortabel, man bemerkt die doppelte Anzahl von Saiten beim Spielen kaum, klanglich wird man aber mit einer Klangfülle belohnt, die keine 4-Saiter bieten kann.

    Interessant ist auch, daß - wie bei Kanile‘a - die Hälse  der drei Größen gleich ausfallen (natürlich mit unterschiedlicher Mensur). Einlagen und side dots im 5. / 7. / 10. / 12. und 15. Bund erleichtern die Orientierung in den höheren Lagen.

    Die MGT8 hat - wie alle Tenors von Pono - einen Truss Rod (Stahlstab) im Hals, mit dem die Halskrümmung eingestellt werden kann. Der dazu nötige Inbusschlüssel wird mitgeliefert. Ein sehr praktisches Feature, um den Hals bei wechselnder Luftfeuchtigkeit (Sommer/Winter) immer auf die ideale Krümmung (und damit Saitenlage) einstellen zu können. 

    Die Fotos zeigen das konkret zum Verkauf stehende Instrument, die Seriennr. lautet
    1919335.

  • Decke: Mango massiv
  • Boden/Zargen: Mango massiv
  • Mensur: 431 mm ( Tenor )
  • Deckeneinfassung: keine
  • Bodeneinfassung: keine
  • Hals: Mahagoni
  • Griffbrett: Ebenholz
  • Einlagen: Pearl dots 5. / 7. / 10. / 12. / 15. Bund
  • Side Dots: 5. / 7. / 10. / 12. / 15 Bund
  • Sattel/Steg: Knochen
  • Brücke: Ebenholz
  • Mechaniken: Mandolinenmechaniken vergoldet
  • Rosette: Rope
  • Kopfplatte: Mahagonifurnier
  • Halsbreite 1./12. Bund: 35 / 45 mm
  • Gewicht: 890 Gramm
  • Deckenbreite max: 23,2 cm
  • Zargenhöhe max: 8 cm
  • Bünde: 20
  • Extras :8-Saiter,Ko‘olau Saiten, Truss Rod zur Einstellung der Halskrümmung

  • Endlich sind die Ponos wieder in Deutschland erhältlich. Gebaut werden sie von ausgesuchten Instrumentenbauern auf der Insel Java, die ein intensives Training von John Kitakis, demKo'olau-Chef erhalten haben. Es werden die gleichen Werkzeuge benutzt wie bei Ko'olau auf Hawaii, und die Instrumente werden in identischer Weise gebaut.
    Pono verwendet nur massive Hölzer und verzichtet komplett auf Kunstoff für Binding und/oder Rosette, auch hier kommt nur Holz zum Einsatz. Daher verwundert es nicht, daß die Ukulelen durch die Bank kleine Schmuckstücke sind.
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