Pono MGT8

  • Bei den 8-Saiter Ponos ist die (low) G und C-Saite mit einer eine Oktave höher gestimmten Saite gedoppelt, die e und a -Saite dagegen haben eine unisono gestimmten Saite dazu bekommen.

    Dadurch wird der Sound dieser Ukulele sehr mächtig durch den weit gefächerten Tonumfang und natürlich auch lauter als beim 4-saitige Pendant. 8-Saiter werden auf Hawaii traditionell zum Strumming benutzt, besonders in kleineren Ensembles ohne Bass gibt die 8-Saiter dem Gesamtsound eine gute Fülle und Wärme und natürlich auch eine willkommene Abwechslung im Sound.

    John Kitakis kennt natürlich den Sound dieser traditionellen Ukulelen-Ensembles, hat aber auch erkannt, daß auf dem  Ukulelenmarkt ein eklatanter Mangel an guten und bezahlbaren 8-Saitern herrscht. Und genau diese Nische besetzt er mit den Pono-Modellen.

    Der matte Lackhat auch bei der 8-Saiter die gleichen klanglichen Auswirkungen wie bei der MGT im Vergleich zur MGTD. Der Ton wird etwas erdiger und hölzerner. Durch die Doppelsaiten wird der Sound noch breiter. Ein sehr mächtiges Instrument, das sich vermutlich mit einem Ukulelenbass in die Quere kommt, aber als Unterstützung eines Ensembles ohne Bass oder auch zur Songbegleitung sehr geeignet ist.Und natürlich sieht das Mango wieder mal spektakulär aus:-))

    Der Hals fällt bei allen Pono recht kräftig aus und ist matt lackiert.Das ergibt eine andere Haptik als bei den gloss lackierten Hälsen z.B. von Maestro.

    Die auch hier sehr tief eingerichteteSaitenlage erweist sich bei der 8-Saiter als sehr fingerschonend und macht das Bespielen des Halses sehr komfortabel, man bemerkt die doppelte Anzahl von Saiten beim Spielen kaum, klanglich wird man aber mit einer Klangfülle belohnt, die keine 4-Saiter bieten kann.

    Interessant ist auch, daß - wie bei Kanile‘a - die Hälse  der drei Größen gleich ausfallen (natürlich mit unterschiedlicher Mensur). Einlagen und side dots im 5. / 7. / 10. / 12. und 15. Bund erleichtern die Orientierung in den höheren Lagen.

    Die MGT8 hat - wie alle Tenors von Pono - einen Truss Rod (Stahlstab) im Hals, mit dem die Halskrümmung eingestellt werden kann. Der dazu nötige Inbusschlüssel wird mitgeliefert. Ein sehr praktisches Feature, um den Hals bei wechselnder Luftfeuchtigkeit (Sommer/Winter) immer auf die ideale Krümmung (und damit Saitenlage) einstellen zu können.

    • Decke: Mango massiv
    • Boden/Zargen: Mango massiv
    • Mensur: 431 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: keine
    • Bodeneinfassung: keine
    • Hals: Mahagoni
    • Griffbrett: Ebenholz
    • Einlagen: Pearl dots 5. / 7. / 10. / 12. / 15. Bund
    • Side Dots: 5. / 7. / 10. / 12. / 15 Bund
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: Ebenholz
    • Mechaniken: Mandolinenmechaniken chrom
    • Rosette: Rope
    • Kopfplatte: Mahagonifurnier
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 / 45 mm
    • Gewicht: 890 Gramm
    • Deckenbreite max: 23,2 cm
    • Zargenhöhe max: 8 cm
    • Bünde: 20
    • Extras :8-Saiter,Ko‘olau Saiten, Truss Rod zur Einstellung der Halskrümmung

  • Endlich sind die Ponos wieder in Deutschland erhältlich. Gebaut werden sie von ausgesuchten Instrumentenbauern auf der Insel Java, die ein intensives Training von John Kitakis, demKo'olau-Chef erhalten haben. Es werden die gleichen Werkzeuge benutzt wie bei Ko'olau auf Hawaii, und die Instrumente werden in identischer Weise gebaut.
    Pono verwendet nur massive Hölzer und verzichtet komplett auf Kunstoff für Binding und/oder Rosette, auch hier kommt nur Holz zum Einsatz. Daher verwundert es nicht, daß die Ukulelen durch die Bank kleine Schmuckstücke sind.

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