PONO MGT

  • Pono benutzt immer unglaublich gemasertes Mango für ihre Ukulelen, jedes Instrument ist ein echtes Unikat. Als ich im Februar 2018 John Kitakis auf Hawaii besuchte, hingen Dutzende von Mango-Ukulelen bei ihm im Büro von der Decke. Auf meine Frage nach Sinn und Zweck erklärte er mir, daß die amerikanischen Händler eher helles und kaum gemasertes Mango bevorzugen und ihm diese Ukulelen alle zurückgeschickt hätten. Daher würde er - genau wie z.B. Koaloha oder Romero -  dazu übergehen, anderes Mango zu verwenden.

    Ich bin bekanntermaßen anderer Meinung als meine amerikanischen Kollegen, was das Aussehen - und auch den Klang - des Mangos betrifft, habe daher kurzerhand alle Mangos, die bei John von der Decke hingen, aufgekauft und somit noch einen kleinen Vorrat an individuellen Ukulelen. 

    Wer wie ich ein Fan dieses Holzes ist, findet hier wieder mal einen echter Hingucker. Klanglich liegt die MGT zwischen der MT (mehr Höhen) und der AT (mehr Wärme), durch die matte Lackierung ist der Ton trotzdem schön erdig. Sie ist daher ein wirklich guter Allrounder, die alle Stilistiken gut abbildet.

    Der Hals fällt bei allen Pono recht kräftig aus und ist matt lackiert. Das ergibt eine andere Haptik als bei den gloss lackierten Hälsen z.B. von Maestro. 

    Der Hals fällt bei allen Pono recht kräftig aus, die Bespielbarkeit ist hervorragend. Interessant ist auch, daß - wie bei Kanile‘a - die Hälse  der drei Größen gleich ausfallen (natürlich mit unterschiedlicher Mensur). Einlagen und side dots im 5. / 7. / 10. / 12. und 15. Bund erleichtern die  Orientierung in den höheren Lagen.

    Die MGT hat - wie alle Tenors von Pono - einen Truss Rod (Stahlstab) im  Hals, mit dem die Halskrümmung eingestellt werden kann.  Der dazu nötige Inbusschlüssel wird mitgeliefert.  Ein sehr praktisches Feature, um den Hals bei wechselnder Luftfeuchtigkeit  (Sommer/Winter) immer auf die ideale Krümmung (und damit Saitenlage)  einstellen zu können.

    Die Fotos zeigen das konkret zum Verkauf stehende Instrument, die Seriennr. lautet 1812851

    • Decke: Mango massiv 
    • Boden/Zargen: Mango massiv 
    • Mensur: 431 mm ( Tenor ) 
    • Deckeneinfassung: keine 
    • Bodeneinfassung: keine 
    • Hals: Mahagoni 
    • Griffbrett: Ebenholz 
    • Einlagen: Pearl dots 5. / 7. / 10. / 12. / 15. Bund 
    • Side Dots: 5. / 7. / 10. / 12. / 15 Bund 
    • Sattel/Steg: Knochen 
    • Brücke: Ebenholz 
    • Mechaniken: Grover chrom
    • Rosette: Rope 
    • Kopfplatte: Mangofurnier 
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 / 45 mm 
    • Gewicht: 670 Gramm 
    • Deckenbreite max: 23,2 cm 
    • Zargenhöhe max: 8 cm 
    • Bünde: 20 
    • Extras : Ko‘olau Saiten, Truss Rod zur Einstellung der Halskrümmung 

  • Endlich sind die Ponos wieder in Deutschland erhältlich. Gebaut werden sie von ausgesuchten Instrumentenbauern auf der Insel Java, die alle ein intensives Training von John Kitakis, dem Ko'olau-Chef erhalten haben. Es werden die gleichen Werkzeuge benutzt wie bei Ko'olau auf Hawaii, und die Instrumente werden in identischer Weise gebaut.

    Pono verwendet nur massive Hölzer und verzichtet komplett auf Kunstoff für Binding und/oder Rosette,auch hier kommt nur Holz zum Einsatz.Daher verwundert es nicht, daß die Ukulelen durch die Bank kleine Schmuckstücke sind.

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