PONO MGT

  • Manchmal ist das Öffnen der Kartons vergleichbar mit Geschenke auspacken: man weiß nie, was einen erwartet:-)) In diesem Fall fand ich eine MGT mit einem sehr dunklen und seltenen Mango. So ein Holz hatte ich bisher nur einmal als Bariton. Und der Ton folgt dem Auge, diese MGT klingt auch dunkler als gewöhnlich. Ein tolles Instrument!

    Daher hat diese MGT natürlich mehr Wärme als die MT, aber auch als die AT. Durch die matte Lackierung ist der Ton trotzdem schön erdig. Sie ist daher ein wirklich guter Allrounder, die alle Stilistiken gut abbildet.

    Der Hals ist matt lackiert - das ergibt eine andere Haptik als bei den gloss lackierten Hälsen z.B. von Maestro - und fällt bei allen Ponos recht kräftig aus, die Bespielbarkeit ist hervorragend. Interessant ist auch, daß - wie bei Kanile‘a - die Hälse  der drei Größen gleich ausfallen (natürlich mit unterschiedlicher Mensur). Einlagen und side dots im 5. / 7. / 10. / 12. und 15. Bund erleichtern die  Orientierung in den höheren Lagen.

    Die MGT hat - wie alle Tenors von Pono - einen Truss Rod (Stahlstab) im  Hals, mit dem die Halskrümmung eingestellt werden kann.  Der dazu nötige Inbusschlüssel wird mitgeliefert.  Ein sehr praktisches Feature, um den Hals bei wechselnder Luftfeuchtigkeit  (Sommer/Winter) immer auf die ideale Krümmung (und damit Saitenlage)  einstellen zu können.

    Die Fotos zeigen das konkret zum Verkauf stehende Instrument, die Seriennr. lautet 1814216

    • Decke: Mango massiv 
    • Boden/Zargen: Mango massiv 
    • Mensur: 431 mm ( Tenor ) 
    • Deckeneinfassung: keine 
    • Bodeneinfassung: keine 
    • Hals: Mahagoni 
    • Griffbrett: Ebenholz 
    • Einlagen: Pearl dots 5. / 7. / 10. / 12. / 15. Bund 
    • Side Dots: 5. / 7. / 10. / 12. / 15 Bund 
    • Sattel/Steg: Knochen 
    • Brücke: Ebenholz 
    • Mechaniken: Grover 
    • Rosette: Rope 
    • Kopfplatte: Mango- oder Ebenholzfurnier 
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 / 45 mm 
    • Gewicht: 670 Gramm 
    • Deckenbreite max: 23,2 cm 
    • Zargenhöhe max: 8 cm 
    • Bünde: 20 
    • Extras : Ko‘olau Saiten, Truss Rod zur Einstellung der Halskrümmung 

  • Endlich sind die Ponos wieder in Deutschland erhältlich. Gebaut werden sie von ausgesuchten Instrumentenbauern auf der Insel Java, die alle ein intensives Training von John Kitakis, dem Ko'olau-Chef erhalten haben. Es werden die gleichen Werkzeuge benutzt wie bei Ko'olau auf Hawaii, und die Instrumente werden in identischer Weise gebaut.

    Pono verwendet nur massive Hölzer und verzichtet komplett auf Kunstoff für Binding und/oder Rosette,auch hier kommt nur Holz zum Einsatz.Daher verwundert es nicht, daß die Ukulelen durch die Bank kleine Schmuckstücke sind.

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