PONO ATD Tenor

  • Für die ATD gilt alles, was ich zur ATDC geschrieben habe. Die Maserung und der Sound ist auch sehr ähnlich, so daß man die Wahl hat: Cutaway ja oder nein.

    Durch den Korpusansatz im 14. Bund sind auch bei der ATD alle Bünde bis zum 15. (z.B. für einen tolles Abschluss-C-Dur im 12./15. Bund auf e- und a-Saite) leicht zu erreichen. Wer höher hinaus will wie z.B. bei Bach-Bearbeitungen, dem sei die ATDC ans Herz gelegt. Wem der 15. Bund ausreicht - und den Cutaway nicht schlicht aus optischen Gründen bevorzugt - der kann sich getrost die 50,- Euro Preisunterschied sparen.

    Der Hals fällt bei allen Pono recht kräftig aus und ist matt lackiert. Das ergibt eine andere Haptik als bei den gloss lackierten Hälsen z.B. von Maestro.

    Interessant ist auch, daß - wie bei Kanile‘a - die Hälse der drei Größen gleich ausfallen (natürlich mit unterschiedlicher Mensur). Einlagen und side dots im 5. / 7. / 10. / 12. und 15. Bund erleichtern die Orientierung in den höheren Lagen.

    Die ATDC hat - wie alle Tenors von Pono - einen Truss Rod (Stahlstab) im Hals, mit dem die Halskrümmung eingestellt werden kann. Der dazu nötige Inbusschlüssel wird mitgeliefert. Ein sehr praktisches Feature, um den Hals bei wechselnder Luftfeuchtigkeit (Sommer/Winter) immer auf die ideale Krümmung (und damit Saitenlage) einstellen zu können.

    Die Fotos zeigen das konkret zum Verkauf stehende Instrument, die Seriennr. lautet 1712646

    • Decke: Akazie massiv 
    • Boden/Zargen: Akazie massiv 
    • Mensur: 431 mm ( Tenor ) 
    • Deckeneinfassung: keine 
    • Bodeneinfassung: keine 
    • Hals: Mahagoni 
    • Griffbrett: Ebenholz 
    • Einlagen: Pearl dots 5. / 7. / 10. / 12. / 15. Bund 
    • Side Dots: 5. / 7. / 10. / 12. / 15 Bund 
    • Sattel/Steg: Knochen 
    • Brücke: Ebenholz 
    • Mechaniken: Grover vergoldet 
    • Rosette: Rope 
    • Kopfplatte: Ebenholzfurnier 
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 / 45 mm 
    • Gewicht: 760 Gramm 
    • Deckenbreite max: 23,2 cm 
    • Zargenhöhe max: 8 cm 
    • Bünde: 20 
    • Extras : Cutaway, Ko‘olau Saiten, Truss Rod zur  Einstellung der Halskrümmung 

  • Endlich sind die Ponos wieder in Deutschland erhältlich. Gebaut werden sie von ausgesuchten Instrumentenbauern auf der Insel Java, die alle ein intensives Training von John Kitakis, dem Ko'olau-Chef erhalten haben. Es werden die gleichen Werkzeuge benutzt wie bei Ko'olau auf Hawaii, und die Instrumente werden in identischer Weise gebaut.

    Pono verwendet nur massive Hölzer und verzichtet komplett auf Kunstoff für Binding und/oder Rosette,auch hier kommt nur Holz zum Einsatz.Daher verwundert es nicht, daß die Ukulelen durch die Bank kleine Schmuckstücke sind.

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