Pono AT

  • Wie habe ich schon an anderer Stelle geschrieben: nur weil dieser Akazienbaum nicht auf Hawaii gewachsen ist, darf sich sein Holz nicht Koa nennen... Aber der Look dieser AT ist trotzdem etwas Besonderes. Etwas heller als gewöhnlich mit einer tollen Querriegelung.
    Der Sound der AT geht aber natürlich trotzdem in diese Richtung, sie klingt voll und warm. Ein Allrounder, auf der alle Stilistiken gut klingen. Im Vergleich zu den anderen matten Pono Tenor MGT, MGTP und MT hat die AT den wärmsten Sound. Wer mehr Höhen mag, sollte sich die MT anhören.
    Der Hals fällt bei allen Pono recht kräftig aus und ist matt lackiert. Das ergibt eine andere Haptik als bei den gloss lackierten Hälsen z.B. von Maestro.
    Interessant ist auch, daß - wie bei Kanile‘a - die Hälse der drei Größen gleich ausfallen (natürlich mit unterschiedlicher Mensur). Einlagen und side dots im 5. / 7. / 10. / 12. und 15. Bund erleichtern die Orientierung in den höheren Lagen.
    Die AT hat - wie alle Tenors von Pono - einen Truss Rod (Stahlstab) im Hals, mit dem die Halskrümmung eingestellt werden kann. Der dazu nötige Inbusschlüssel wird mitgeliefert. Ein sehr praktisches Feature, um den Hals bei wechselnder Luftfeuchtigkeit (Sommer/Winter) immer auf die ideale Krümmung (und damit Saitenlage) einstellen zu können.
    Die Fotos zeigen das konkret zum Verkauf stehende Instrument, die Seriennr. lautet 1712690
  • Decke: Akazie massiv
  • Boden/Zargen: Akazie massiv
  • Mensur: 431 mm ( Tenor )
  • Deckeneinfassung: keine
  • Bodeneinfassung: keine
  • Hals: Mahagoni
  • Griffbrett: Ebenholz
  • Einlagen: Pearl dots 5. / 7. / 10. / 12. / 15. Bund
  • Side Dots: 5. / 7. / 10. / 12. / 15 Bund
  • Sattel/Steg: Knochen
  • Brücke: Ebenholz
  • Mechaniken: Grover chrom mit schwarzen Knöpfen
  • Rosette: Rope
  • Kopfplatte: Ebenholzfurnier
  • Halsbreite 1./12. Bund: 35 / 44 mm
  • Gewicht: 680 Gramm
  • Deckenbreite max: 23,2 cm
  • Zargenhöhe max: 8 cm
  • Bünde: 20
  • Extras : Ko‘olau Saiten, Truss Rod zur Einstellung der Halskrümmung

  • Endlich sind die Ponos wieder in Deutschland erhältlich. Gebaut werden sie von ausgesuchten Instrumentenbauern auf der Insel Java, die ein intensives Training von John Kitakis, demKo'olau-Chef erhalten haben. Es werden die gleichen Werkzeuge benutzt wie bei Ko'olau auf Hawaii, und die Instrumente werden in identischer Weise gebaut.
    Pono verwendet nur massive Hölzer und verzichtet komplett auf Kunstoff für Binding und/oder Rosette, auch hier kommt nur Holz zum Einsatz. Daher verwundert es nicht, daß die Ukulelen durch die Bank kleine Schmuckstücke sind.
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