MAESTRO UT-PA SB Tenor

  • Als ich 2018 nach neuen Padauk-Ukulelen fragte, teilte mir Hozen zu meinem Bedauern mit, daß es eine Weile dauern wird, bis er neue bauen kann, da sein Holzlieferant kein Padauk mehr anbietet. Da ich dieses Modell großartig finde, bat ich Hozen, sich nach anderen Quellen umzuhören. Auf der NAMM 2019 erzählte er mir, es sei ihm gelungen, einen neuen Lieferanten für Padauk zu finden, und dieses sei von unglaublich guter Qualität.

    Ich bestellte natürlich gleich einige Modelle bei ihm und war sehr gespannt. Heute brachte mir DHL die neue Lieferung und ich war sehr gespannt, wie denn die Ukulelen aussehen.

    Um es kurz zu machen: (mindestens) genau so großartig wie in 2018. Auffallend ist das helle Splintholz am Boden im Bereich der Trennfuge, was farblich super zum Ahornbinding und -bevel paßt. Außerdem springt einen die neue Griffbretteinlage an, die sich vom 11. bis 19. Bund erstreckt. Mir persönlich etwas zu groß, aber natürlich handwerklich auf höchstem Niveau.

    Klanglich ist auch die 2019er UT-PA warm und weich mit einer deutlichen Anlehnung an Koa - ein "Ohrenschmeichler". Sie behält über das gesamte Griffbrett diesen warmen Ton bei,  selbst in den höchsten Lagen klingt sie nie schrill oder dünn, sondern immer ausgewogen. Man kann sich förmlich reinlegen in diesen Ton...
    Für mich das perfekte Instrument für das Solospiel, aber eher James Hill als Jake S.

    Dieses Modell wurde übrigens in der Ausgabe 02/17 der "Akustikgitarre" von Jens Hausmann getestet. Sein Fazit: "...in Klang, Bespielbarkeit und Verarbeitung absolut überzeugen, beweist Maestro ...vortreffliche Qualität. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hervorragend."

    Ein sehr stylischer Koffer in Antiklederoptik ist im Preis enthalten.

    Die Fotos zeigen das konkret zum Verkauf stehende Instrument, die Seriennummer lautet 1805-1518.

    • Decke: massives Padauk
    • Boden/Zargen: massives Padauk
    • Mensur: 425 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: dreilagig Ahorn/schwarz
    • Bodeneinfassung: zweilagig Ahorn/schwarz
    • Hals: Khaya Mahagoni
    • Griffbrett: Ebenholz, gewölbt
    • Einlagen: Ranke aus Holz im 11. bis 19. Bund
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: 8-Loch-Steg aus Ebenholz
    • Mechaniken: Grover 12:1
    • Rosette: siebenlagig Perlmutt/Ahorn/Holzlinien
    • Kopfplatte: Padaukfurnier mit Fichtenzierstreifen
    • Halsbreite 1./12. Bund: 38 / 44 mm
    • Gewicht: 680 Gramm
    • Deckenbreite max: 23,2 cm
    • Zargenhöhe max: 7 cm
    • Bünde: 19
    • Extras: Soundport in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, spez. Bracing System aus Fichte, Koffer 

     

  • Eine kleine, aber feine Manufaktur in Singapur, die Gitarren und Ukulelen auf Boutique-Level bauen - und das allerdings „heavily underpriced“ (Kommentar der berühmten Gitarrenbauerin Linda Manzer).

    Ich habe den Chef Hozen auf der Messe Frankfurt 2014 kennengelernt und war sofort begeistert von dem unglaublich hohen Niveau ihrer Instrumente. Details wie Schalloch in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, Acht-Loch-Steg, spezielles Beleistungssytem und vieles mehr ließen mich einen Preis weit jenseits der 1000,-Euro-Marke erwarten.

    Als sie mir die Preise dann nannten, habe ich sofort zwei Ukulelen für mich gekauft - und kurze Zeit später noch ein paar mehr für meinen Shop. Ein echter Geheimtip!!

Subscribe