MAESTRO UT-PA SB Tenor

  • Manchmal macht man beim Aufräumen des Lagers erstaunliche Entdeckungen:-)) So fand ich heute eine 2018er UT-PA. Diese unterscheidet sich klanglich wenig von dem 2019er Modell, hat aber ein deutlich unauffälligeres Inlay aus Holz. Wem also das Inlay der 2019-er Modelle zu massiv ist, hat hier eine letzte Chance:-))

    Klanglich ist die UT-PA warm und weich mit einer deutlichen Anlehnung an Koa - ein "Ohrenschmeichler". Sie behält über das gesamte Griffbrett diesen warmen Ton bei,  selbst in den höchsten Lagen klingt sie nie schrill oder dünn, sondern immer ausgewogen. Man kann sich förmlich reinlegen in diesen Ton...
    Für mich das perfekte Instrument für das Solospiel, aber eher James Hill als Jake S.

    Dieses Modell wurde übrigens in der Ausgabe 02/17 der "Akustikgitarre" von Jens Hausmann getestet. Sein Fazit: "...in Klang, Bespielbarkeit und Verarbeitung absolut überzeugen, beweist Maestro ...vortreffliche Qualität. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hervorragend."

    Ein sehr stylischer Koffer in Antiklederoptik ist im Preis enthalten.

    Die Fotos zeigen das konkret zum Verkauf stehende Instrument, die Seriennummer lautet 1703-0244.

    • Decke: massives Padauk
    • Boden/Zargen: massives Padauk
    • Mensur: 425 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: dreilagig Ahorn/schwarz
    • Bodeneinfassung: zweilagig Ahorn/schwarz
    • Hals: Khaya Mahagoni
    • Griffbrett: Ebenholz, gewölbt
    • Einlagen: Ranke aus Holz im 11. bis 19. Bund
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: 8-Loch-Steg aus Ebenholz
    • Mechaniken: Grover 12:1
    • Rosette: siebenlagig Perlmutt/Ahorn/Holzlinien
    • Kopfplatte: Padaukfurnier mit Fichtenzierstreifen
    • Halsbreite 1./12. Bund: 38 / 44 mm
    • Gewicht: 680 Gramm
    • Deckenbreite max: 23,2 cm
    • Zargenhöhe max: 7 cm
    • Bünde: 19
    • Extras: Soundport in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, spez. Bracing System aus Fichte, Koffer 

     

  • Eine kleine, aber feine Manufaktur in Singapur, die Gitarren und Ukulelen auf Boutique-Level bauen - und das allerdings „heavily underpriced“ (Kommentar der berühmten Gitarrenbauerin Linda Manzer).

    Ich habe den Chef Hozen auf der Messe Frankfurt 2014 kennengelernt und war sofort begeistert von dem unglaublich hohen Niveau ihrer Instrumente. Details wie Schalloch in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, Acht-Loch-Steg, spezielles Beleistungssytem und vieles mehr ließen mich einen Preis weit jenseits der 1000,-Euro-Marke erwarten.

    Als sie mir die Preise dann nannten, habe ich sofort zwei Ukulelen für mich gekauft - und kurze Zeit später noch ein paar mehr für meinen Shop. Ein echter Geheimtip!!

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