MAESTRO UT-MO SB Tenor 35mm

  • Hozen, der Chef von Maestro bildet sich ständig fort, besucht Meisterklassen für Instrumenten-bau und tauscht sich mit den Größen des Fachs aus. Das führte 2017 zu einer neuen Korpusform der Tenorukulelen.

    Die Decke wurde vergrößert - besonders im oberen Bereich - und die Taille der Zarge nach oben verschoben, so daß diese nun fast mittig auf der Höhe des Schallochs sitzt.

    Das gibt der Ukulele zunächst einmal einen moderneren Look. Dazu passend hat Hozen die Form der Kopfplatte verändert, was ein sehr stimmiges Design ergibt. Über das bloße Design hinaus führt das auch dazu, daß die C- und E-Saite hinter dem Sattel nahezu gerade zum Wirbel geführt werden, was zu weniger Reibung und damit zu leichterem Stimmen führt.

    Hozen verwendet nur die besten Zutaten für seine Ukulelen, das Bracing ist aus Adirondeck-Fichte, der Hals ist mit Carbonfiber verstärkt, der Hals in Schwalben-schwanz-Manier gebaut, und er benutzt amerikanischen Hautleim.

    Und wie ich schon bei Pono ständig über die Mangomodelle schrieb: Was für ein Holz !!! Die Decke zeigt recht wenig "Pilz", ist aber trotzdem ein echter Hingucker. Der Boden wiederum hat eine sehr individuelle Pilzzeichnung. In Kombination mit dem rötlichen Padauk für Bevel, Binding und Rosette ist die UT-MO eine echte Schönheit.

    Der Sound befindet sich - glücklicherweise :-))  - auf dem gleichen hohen Level wie die Optik. Die UT-MO hat einen weichen und vollen Ton, ähnlich der UT-PA und UT-K. Allerdings hat sie etwas mehr Wärme, die UT-PA und die UT-K haben mehr Höhen. 
    Trotz dieser feinen Abstufungen sind alle Maestros absolut überzeugende Allrounder.

    Ein sehr stylischer Koffer in Antiklederoptik ist im Preis enthalten. Die Fotos zeigen das konkret zum verkauf stehende Instrument, die Seriennr. lautet 1607-1661.

    • Decke: massives Mango
    • Boden/Zargen: massives Mango
    • Mensur: 430 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: vierlagig Padauk / Ahorn / braun
    • Bodeneinfassung: zweilagig Padauk / Ahorn
    • Hals: Khaya Mahagoni
    • Griffbrett: Ebenholz, gewölbt
    • Einlagen: Blume aus Abalone im 9. bis 11. Bund
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: 8-Loch-Steg aus Ebenholz
    • Mechaniken: Grover 12:1 vergoldet
    • Rosette: siebenlagig Padauk/Ahorn/Holzlinien
    • Kopfplatte: Mangofurnier mit Fichtenzierstreifen
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 / 45 mm
    • Gewicht: 670 Gramm
    • Deckenbreite max: 23,2 cm
    • Zargenhöhe max: 7 cm
    • Bünde: 19
    • Extras: Soundport in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, spez. Bracing System aus Fichte, Koffer 

  • Eine kleine, aber feine Manufaktur in Singapur, die Gitarren und Ukulelen auf Boutique-Level bauen - und das allerdings „heavily underpriced“ (Kommentar der berühmten Gitarrenbauerin Linda Manzer).

    Ich habe den Chef Hozen auf der Messe Frankfurt 2014 kennengelernt und war sofort begeistert von dem unglaublich hohen Niveau ihrer Instrumente. Details wie Schalloch in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, Acht-Loch-Steg, spezielles Beleistungssytem und vieles mehr ließen mich einen Preis weit jenseits der 1000,-Euro-Marke erwarten.

    Als sie mir die Preise dann nannten, habe ich sofort zwei Ukulelen für mich gekauft - und kurze Zeit später noch ein paar mehr für meinen Shop. Ein echter Geheimtip!!

     

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