MAESTRO UT-K SBC Tenor

  • Die UT-K gehört für mich wie die UT-MO (Mango) und die UT-PA (Padauk) zu den weicher klingenden Maestros im Gegensatz zu allen Modellen mit Fichten- oder Zederndecken - UT-CO / UT-IR / UT-MR - die lauter sind und deutlich mehr Höhen haben.

    Man kann auch sagen: die UT-K klingt so, wie man es von einer guten Koa-Ukulele erwartet: warm, weich und voll. Sie kann gleichermaßen gut mit high und low G bespielt werden. 

    Die vom Werk aufgezogenen Aquila Saiten betonen recht stark die Höhen, mit anderen Saiten wie z.B. Worth brown klänge sie noch wärmer (ich spiele z.B. meine Maestro mit Worth BS).

    Maestro hat zum 01.01.2021 die Preise leicht erhöht. So kostet die UT-K mit Cutaway jetzt 50€ mehr. Aber trotzdem finde ich die Preisgestaltung bei Maestro noch immer sehr moderat. Die Extras wie Soundport, Bevel und gewölbtes Griffbrett wird man bei den hawaiianischen Herstellern lange suchen und dann entsprechend bezahlen müssen. Für mich immer noch ein wirkliches Schnäppchen.

    Und natürlich steht genau die Ukulele zum Verkauf, die man auf den Fotos sieht. Ihre Seriennr. lautet 1805-1502. Ein stylischer Koffer ist im Preis enthalten.

    • Decke: massives Koa
    • Boden/Zargen: massives Koa
    • Mensur: 430 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: vierlagig Akazie/ Abalone /Ahorn
    • Bodeneinfassung: zweilagig Akazie /Ahorn
    • Hals: Khaya Mahagoni, mit Carbon verstärkt
    • Griffbrett: Ebenholz, gewölbt
    • Einlagen: Symbol aus Akazie im 9. bis 12. Bund
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: 8-Loch-Steg aus Ebenholz
    • Mechaniken: Grover 12:1
    • Rosette: siebenlagig Ahorn/Abalone/Ahorn
    • Kopfplatte: Koafurnier mit Fichtenzierstreifen
    • Halsbreite 1./12. Bund: 38 / 45 mm
    • Gewicht: 680 Gramm
    • Deckenbreite max: 23,2 cm
    • Zargenhöhe max: 7 cm
    • Bünde: 19
    • Extras: Soundport in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, spez. Bracing System, Schwalbenschwanz -Halsbefestigung, Koffer 

  • Eine kleine, aber feine Manufaktur in Singapur, die Gitarren und Ukulelen auf Boutique-Level bauen - und das allerdings „heavily underpriced“ (Kommentar der berühmten Gitarrenbauerin Linda Manzer).

    Ich habe den Chef Hozen auf der Messe Frankfurt 2014 kennengelernt und war sofort begeistert von dem unglaublich hohen Niveau ihrer Instrumente. Details wie Schalloch in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, Acht-Loch-Steg, spezielles Beleistungssytem und vieles mehr ließen mich einen Preis weit jenseits der 1000,-Euro-Marke erwarten.

    Als sie mir die Preise dann nannten, habe ich sofort zwei Ukulelen für mich gekauft - und kurze Zeit später noch ein paar mehr für meinen Shop. Ein echter Geheimtip!!

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