MAESTRO UC-PA SB Concert

  • Bereits auf der NAMM 2019 erzählte mir Hozen, er habe nun auch das neue Korpusdesign der Tenors auf seine Concerts übertragen. Gleichzeitig hat er den Korpusansatz vom 12. in den 14. Bund verlegt, da viele Spieler bei den alten Modellen die Bespielbarkeit der hohen Lagen unbequem fanden. Und schließlich benutzt er bei den neuen Modellen die sog. "string through" Bridge wie sie z.B. auch die Romeros haben.

    Nun habe ich endlich die neue Lieferung bekommen und voller Spannung die Cases geöffnet. Bereits optisch: ein Knaller! Die neue Korpusform ist moderner und sehr stylisch. Die Decke wurde um 1 cm verbreitert, auch die Zarge ist etwas höher, das fügt sich zu einem sehr harmonischen Design. Trotzdem ist die UC-PA etwa 30 Gramm leichter als das "alte" Modell, das spricht für die sehr leichte Beleistung und die dünn geschnitzte Decke bzw. Boden.

    Interessant ist, daß ich auch eine UC-PA mit neuer Korpusform, aber dem Halsansatz am 12. Bund bekommen habe. Eine einmalige Gelegenheit, diese beiden Bauweisen zu vergleichen!

    Was klingt nun besser? Schau' bzw. Her' Dir das Video an:-)) Mein Fazit ist: es gibt kein "besser" oder "schlechter", es klingt nur anders. Die bessere Erreichbarkeit der hohen Bünde mag für den einen oder anderen ein Vorteil sein, für den anderen vielleicht wieder die "knuffige" kleine Haptik der 12-Bünder-Ukulele.

    Die Mensur wurde im Vergleich zum "alten" Modell um 0,5 mm verlängert und die Stegeinlage etwas schräg eingesetzt, dies soll zur Verbesserung der Intonation beitragen.

    Und natürlich steht genau die Ukulele zum Verkauf, die man auf den Fotos sieht. Ihre Seriennr. lautet 1801-1055. Ein stylischer Koffer ist im Preis enthalten.

    • Decke: massives Padauk
    • Boden/Zargen: massives Padauk
    • Mensur: 380 mm ( Concert )
    • Deckeneinfassung: dreilagig Akazie /Ahorn
    • Bodeneinfassung: Ahorn
    • Hals: Khaya Mahagoni, mit Carbon verstärkt
    • Griffbrett: Ebenholz, gewölbt
    • Einlagen: Symbol aus Abalone/Holz im 9. bis 19. Bund
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: string-through-Steg aus Ebenholz
    • Mechaniken: Grover 12:1
    • Rosette: neunlagigAhorn / Akazie/ Abalone 
    • Kopfplatte: Padaukfurnier mit Fichtenzierstreifen
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 / 45 mm
    • Gewicht: 630 Gramm
    • Deckenbreite max: 21 cm
    • Zargenhöhe max: 7 cm
    • Bünde: 19
    • Extras: Soundport in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, spez. Bracing System, Schwalbenschwanz -Halsbefestigung, Koffer 

  • Eine kleine, aber feine Manufaktur in Singapur, die Gitarren und Ukulelen auf Boutique-Level bauen - und das allerdings „heavily underpriced“ (Kommentar der berühmten Gitarrenbauerin Linda Manzer).

    Ich habe den Chef Hozen auf der Messe Frankfurt 2014 kennengelernt und war sofort begeistert von dem unglaublich hohen Niveau ihrer Instrumente. Details wie Schalloch in der Zarge, gewölbtes Griffbrett, Acht-Loch-Steg, spezielles Beleistungssytem und vieles mehr ließen mich einen Preis weit jenseits der 1000,-Euro-Marke erwarten.

    Als sie mir die Preise dann nannten, habe ich sofort zwei Ukulelen für mich gekauft - und kurze Zeit später noch ein paar mehr für meinen Shop. Ein echter Geheimtip!!

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