WORTH BE

Worth-Saiten bestehen aus Fluorcarbon und werden in Japan hergestellt. Der Chef Masaya gründete 2002 seine Firma, da er als aktiver Ukulelespieler sehr unzufrieden mit den damals existierenden Saiten war. Das Besondere an den Worth-Saiten ist für mich - neben dem wunderbar warmen Sound - die Möglichkeit, die Saitenstärken genau seiner Spielweise und Vorlieben anzupassen.

Als erstes ist es wichtig zu wissen, daß die Saitenlängen so bemessen sind, daß sie für zwei Sätze reichen. Das relativiert den auf den ersten Blick hohen Preis.

Der Satz BE ist der dickste braune Satz von Worth für Concert. Im Vergleich zum BM sind die 1. - 3. Saite gleich, die g-Saite ist etwas dicker beim BE (0,0244 anstatt 0,0224 inch). Wer die g-Saite oft als Melodiesaite einsetzt (Stichwort Campagnella), der wird diesen Satz sehr mögen.

Geheimtipp: viele Ukulelenbauer der 1. Liga (z. B. Mike Da Silva und auch Claus Mohri) benutzen diesen Satz für Tenorukulelen. Im Vergleich zum Standardsatz BT ist die a-Saite beim BE etwas dünner und fügt sich nach deren Meinung besser in den Gesamtklang ein. Dem stimme ich zu. Allerdings reicht der für eine Concert konzipierte BE leider nicht für zwei Tenors, für meine Ohren und Finger ist er es aber wert, ausprobiert zu werden (mit der 2. Hälfte der Saite kann man ja noch immer eine Sopran bespannen:-))

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