Ko'olau CS Deluxe Tenor

  • Ich bin sehr stolz darauf, der einzige Shop in Europa sein zu dürfen, der Ko'olau-Ukulelen führt. Ich kenne John Kitakis, den Chef und Gründer von Ko'olau bereits seit meinem ersten Besuch auf Hawaii im Jahr 2010. Schon damals war ich begeistert von dem unglaublich vielschichtigen und feinen Sound seiner Ukulelen.

     Als ich dann 2014 mit meinem Shop begann, wollte ich natürlich unbedingt seine Ukulelen führen. Aber da Ko'olau ein Ein-Mann-Betrieb ist - die Ukulelen werden mittlerweile alle von John's Sohn Noa gebaut - war es schlicht unmöglich, welche zu bekommen, zu groß war die Nachfrage. 

    Trotzdem habe ich jedes Mal bei meinem jährlichen Besuch auf Hawaii John damit in den Ohren gelegen, und im Januar 2018 hatte er offensichtlich Mitleid - oder er war von meiner Beharrlichkeit beeindruckt - bzw. genervt:-))

    Zufällig waren am Tag meines Besuches bei John zwei Ukulelen fertig geworden und daher noch zu haben. Ich zögerte nicht und bestellte beide für meinen Shop. Doch schon bevor sie in Deutschland ankamen, hatte ich sie bereits verkauft - es sprach sich offensichtlich schnell herum, daß zwei Ko'olaus nach Deutschland kommen sollen...

    Seitdem gehöre ich offenbar zum "inner circle" bei Noa und immer, wenn er kurz vor Fertigstellung einer Ukulele ist, schickt er mir eine Mail.

    So hatte ich auch das Glück, die CS Deluxe zu bekommen. Sie hat eine Fensterkopfplatte, ein gewölbtes Griffbrett, vergoldete Gotoh-Tuner. Für die Rosette sowie das Binding/Purfling hat Noa neben Koa auch einen blauen Stein benutzt wie schon zuvor bei den zwei Primavera-Tenors, die ich von ihm bekam. Auch der KoÄolau-Schriftzug auf der Kopfplatte ist aus diesem Stein.

    In Kombination mit der sehr seltenen Decke aus Port-Oxford-Cedar und dem wunderbar geriegelten Koa für Zarge und Boden ergibt das eine Ukulele, die absolut umwerfend aussieht. Nicht protzig durch viel Abalone, sondern einfach nur "classy".

    Und das Wichtigste: der Sound. Optisch kann man die Decke auch für Fichte halten, klanglich unterscheidet sie sich doch recht stark. Die POC (die fachmännische Abkürzung für das Deckenholz, hatte ich auch noch nicht gehört, bis Noa diese Bezeichnung in seiner Mail benutzte) liegt klanglich zwischen Fichte und Koa. Sie bringt einen sehr ausgewogenen Sound, in dem alle Frequenzen ausbalanciert zu Gehör kommen. Mit etwas mehr Höhen als eine Koadecke, aber mit mehr Mitten und Wärme als eine Fichtendecke. 

    Wer Koa-Ko'oalus zu zurückhaltend, Fichtendecken aber zu höhenbetont empfindet, der findet hier die perfekte Ukulele. Bis hin in die höchsten Lagen haben die Töne Sustain und sehr viel "Schmelz", die Ukulele singt wirklich so sehr, daß man Stunden damit verbringen kann, einzelne Töne quer über das Griffbrett zu spielen:-)) Was natürlich durch das perfekte Set-up auch sehr leicht fällt, die Bespielbarkeit ist grandios.

    Ein Luxus-Hardcase von Oahu ist im Preis enthalten.

    • Decke: Port Oxford Zeder
    • Boden/Zargen: Koa
    • Mensur: 432 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: siebenlagig blau/schwarz
    • Bodeneinfassung: dreilagig blau/schwarz
    • Hals: Mahagoni
    • Griffbrett: Ebenholz
    • Einlagen: abalone dots 5. / 7. / 10. / 12. / 15. Bund
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: Ebenholz
    • Mechaniken: Gotoh vergoldet
    • Fensterkopfplatte
    • Rosette: fünflagig Holz / blau / schwarz
    • Kopfplatte: Ebenholz
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 /46 mm
    • Gewicht: 690 Gramm
    • Deckenbreite max: 23,4 cm
    • Zargenhöhe max: 8,2 cm
    • Bünde: 20
    • Luxus-Hardcase Oahu

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