KoAloha KTR-10AC Tenor

  • "Koaloha goes rosette":-)) Auch von diesem Modell konnte ich im Februar schon einen Prototypen spielen. Zunächst war ich etwas skeptisch, denn der geplante Preis sollte nur wenig geringer ausfallen im Vergleich zur KTM-00 aus Koa, obwohl die KTR-10 aus Akazie gebaut wird. Aber letztlich hat mich der Look mit der Rosette, aber auch der ungewöhnliche Sound überzeugt.

    Ungewöhnlich deswegen, weil ich eigentlich einen Pikake (so heißen die matt lackierten Koalohas) -artigen Sound erwartete, also mit weniger Höhen und einem nicht so klar definiertem Sound, der "holziger" klingt.

    Aber genau das Gegenteil ist bei dieser Ukulele der Fall, und das liegt ganz offensichtlich an der Verwendung von Akazie: Die KTR-10AC hat deutlich mehr Höhen als ihre Schwester aus Koa, und die Töne sind sehr definiert. Gemeinsam haben beide Modelle den charakteristischen Koaloha-Punch, das Volumen und die auffallend leichte Bespielbarkeit.   

    Optisch ist die KTR-10AC ebenfalls gelungen. Die matte Lackierung, die Rosette sowie Griffbretteinlagen und Logo aus Ebenholz und das Griffbrett aus Koa ergeben ein stimmiges Design, immer noch eindeutig Koaloha, aber eben doch anders.

    Wer also auf der Suche nach einer Koaloha Tenor für high G ist, sollte ein Auge und Ohr auf dieses Modell werfen.



  • Decke: Akazie massiv
    Boden/Zargen: Akazie massiv
    Mensur: 434 mm ( Tenor )
    Deckeneinfassung: keine
    Bodeneinfassung: keine
    Hals: Sapele
    Griffbrett: Koa
    Einlagen: "Wölkchen" aus Ebenholz 5./7./10./12. Bund
    Sattel/Steg: TUSQ
    Brücke: Ebenholz
    Mechaniken: übersetzt, schwarz mit Koaloha-Label
    Rosette: keine
    Kopfplatte: „5-pointed crown“ Design
    Halsbreite 1./12. Bund: 38 /46 mm
    Gewicht: 730 Gramm
    Deckenbreite max: 23 cm
    Zargenhöhe max: 7 cm
    Bünde: 20
    Extras: Rosette aus Ebenholz, Korpusansatz 15. Bund, „Musubi“-Schalloch, spezielles Bracing, Ebenholz-Logo in der Kopfplatte, Pikake finish, Worth clear Saiten

  • Auf der NAMM 2015 lernte ich auch Paul Okami und die Koaloha-Familie kennen. Natürlich war mir Koaloha als eines der großen „K“ aus Hawaii bekannt, und das Design mit der einzigartigen Kopfplatte und der eliptischen Rosette ist unverwechselbar.Unbekannt war mir bis dahin allerdings, wie großartig ihre Ukulelen klingen, druckvoll, laut und klar wie ich es selten von Koa-Ukulelen gehört habe.

    Im Anschluß an die NAMM besuchte ich ihre Werkstatt auf Oahu und war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der sie ihre Ukulelen bauen. Hier wird alles in alter Tradition von Hand gefertigt und die ständige Suche nach dem „besten“ Klang führte zu vielen Innovationen, die den Koaloha-Sound einmalig machen.

    Neben der elliptischen Rosette tragen drei Besonderheiten sehr viel zum typischen KoAloha-Sound bei: KoAloha verzichtet auf die „Reifchen“, mit denen man normalerweise die Zargen an Boden und Decke leimt. Sie erhöhen die Dicke der Zargen und können so Boden und Decke direkt aufleimen.

    Dann haben sie das typische Bracing einer Ukulele verändert und benutzen eine Art Rahmen, der nicht nur die Decke stützt, sondern auch an den Zargen und am Boden angeleimt wird (das führt auch zu einer erheblich höheren Stabilität des Instruments, eingesunkene Decken wird es bei KoAloha nicht geben).

    2016 wurden die Modelle überarbeitet, das KoAloha-Label in der Kopfplatte besteht jetzt aus Abalone, die Griffbretter sind aus Palisander. Was mir besonders gefällt, ist der Umstand, daß KoAloha intensiv an der Qualität des Finishes ihrer Ukulelen gearbeitet hat. Waren zuvor manchmal kleine Einschlüsse oder Vertiefungen erkennbar, kommen die neuen Modelle in einem wunderbar glatten Finish.

    KoAloha ist überzeugt von der Qualität ihrer Ukulelen und bietet daher ihre „Better Than The Weather“-Garantie an. Der Käufer einer KoAloha hat lebenslang Anspruch auf eine kostenlose Reparatur bei mangelhafter Verarbeitung oder defekten Materialien.

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