KoAloha KTM-10 Tenor

  • Auch die beiden KTM-10 (Pikake) habe ich mir im Januar 2018 direkt bei Koaloha ausgesucht - ebenso wie die drei KTM-00. Im Gegensatz zur KTM-00 ist die KTM-10 matt lackiert. Das führt dazu, daß der Sound etwas "erdiger" wird, die KTM-00 hat etwas mehr Höhen. Der für mich entscheidende Unterschied ist allerdings die Haptik. Nicht nur, daß sich die matte Lackierung anders anfühlt, da auch der Hals der Pikake matt lackiert ist, führt das zu einem anderen Spielgefühl.

    Ansonsten gilt alles, was ich über die KTM-00 gesagt habe, auch für die Pikake. 

    Natürlich kann man die KTM-10 auch mit high G spielen, durch den erdigeren Ton hat hat sie etwas weniger Höhen als ihre Hochglanz lackierte Schwester.

    • Decke: Koa massiv
    • Boden/Zargen: Koa massiv
    • Mensur: 434 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: keine
    • Bodeneinfassung: keine
    • Hals: Sapele
    • Griffbrett: Palisander
    • Einlagen: Abalone dots 5./7./10./12. Bund
    • Sattel/Steg: TUSQ
    • Brücke: Palisander
    • Mechaniken: übersetzt, schwarz mit Koaloha-Label
    • Rosette: keine
    • Kopfplatte: „5-pointed crown“ Design
    • Halsbreite 1./12. Bund: 38 /46 mm
    • Gewicht: 620 Gramm
    • Deckenbreite max: 23 cm
    • Zargenhöhe max: 7 cm
    • Bünde: 20
    • Extras: Korpusansatz 15. Bund, „Musubi“-Schalloch, spezielles Bracing, Abalone-Logo in der Kopfplatte, mattes finish (Pikake), Worth clear Saiten

  • Auf der NAMM 2015 lernte ich auch Paul Okami und die Koaloha-Familie kennen. Natürlich war mir Koaloha als eines der großen „K“ aus Hawaii bekannt, und das Design mit der einzigartigen Kopfplatte und der eliptischen Rosette ist unverwechselbar.Unbekannt war mir bis dahin allerdings, wie großartig ihre Ukulelen klingen, druckvoll, laut und klar wie ich es selten von Koa-Ukulelen gehört habe.

    Im Anschluß an die NAMM besuchte ich ihre Werkstatt auf Oahu und war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der sie ihre Ukulelen bauen. Hier wird alles in alter Tradition von Hand gefertigt und die ständige Suche nach dem „besten“ Klang führte zu vielen Innovationen, die den Koaloha-Sound einmalig machen.

    Neben der elliptischen Rosette tragen drei Besonderheiten sehr viel zum typischen KoAloha-Sound bei: KoAloha verzichtet auf die „Reifchen“, mit denen man normalerweise die Zargen an Boden und Decke leimt. Sie erhöhen die Dicke der Zargen und können so Boden und Decke direkt aufleimen. 

    Dann haben sie das typische Bracing einer Ukulele verändert und benutzen eine Art Rahmen, der nicht nur die Decke stützt, sondern auch an den Zargen und am Boden angeleimt wird (das führt auch zu einer erheblich höheren Stabilität des Instruments, eingesunkene Decken wird es bei KoAloha nicht geben). 

    2016 wurden die Modelle überarbeitet, das KoAloha-Label in der Kopfplatte besteht jetzt aus Abalone, die Griffbretter sind aus Palisander. Was mir besonders gefällt, ist der Umstand, daß KoAloha intensiv an der Qualität des Finishes ihrer Ukulelen gearbeitet hat. Waren zuvor manchmal kleine Einschlüsse oder Vertiefungen erkennbar, kommen die neuen Modelle in einem wunderbar glatten Finish.

    KoAloha ist überzeugt von der Qualität ihrer Ukulelen und bietet daher ihre „Better Than The Weather“-Garantie an. Der Käufer einer KoAloha hat lebenslang Anspruch auf eine kostenlose Reparatur bei mangelhafter Verarbeitung oder defekten Materialien.

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