KoAloha KTM-00MG Tenor

  • Ich hatte bereits bei meinem Besuch bei Koaloha im Februar die ersten Prototypen dieser Ukulelen gesehen und gespielt und war sehr enthusiastisch. Nun habe ich die Ukulelen bei mir zu Hause, kann sie mit anderen vergleichen und bin noch begeisterter. 

    Wer mich kennt, weiß, daß ich ein erklärter Fan von Koaloha und dem Sound ihrer Ukulelen bin. Mit den neuen Mango-Modellen treffen sie für mich genau ins Schwarze. Optisch nicht ganz so auffällig und "unruhig" wie die Naupaka-Modelle bringen sie trotzdem einen deutlich hörbaren Klang im Vergleich zu den Koa-Ukulelen mit sich. Anders als bei der Concertgröße hat im direkten Vergleich die KTM-00 (Koa) mehr Wärme, wogegen die KTM-00MG (Mango) mehr Höhen hat und dadurch ach einen Hauch lauter wirkt. Und genau wie bei dem Koa-Modell kommt die KTM-00MG mit einem Griffbrett und einer Bridge aus Ebenholz und ist somit CITES-frei.

    Gemeinsam haben beide Modelle den charakteristischen Koaloha-Punch, das Volumen und die auffallend leichte Bespielbarkeit.   

    Fazit: eine meiner Lieblings-Tenors hat ernsthafte Konkurrenz bekommen  :))



  • Decke: Mango massiv
    Boden/Zargen: Mango massiv
    Mensur: 434 mm ( Tenor )
    Deckeneinfassung: keine
    Bodeneinfassung: keine
    Hals: Sapele
    Griffbrett: Ebenholz
    Einlagen: Abalone dots 5./7./10./12. Bund
    Sattel/Steg: TUSQ
    Brücke: Ebenholz
    Mechaniken: übersetzt, schwarz mit Koaloha-Label
    Rosette: keine
    Kopfplatte: „5-pointed crown“ Design
    Halsbreite 1./12. Bund: 38 /46 mm
    Gewicht: 630 Gramm
    Deckenbreite max: 23 cm
    Zargenhöhe max: 7 cm
    Bünde: 20
    Extras: Korpusansatz 15. Bund, „Musubi“-Schalloch, spezielles Bracing, Abalone-Logo in der Kopfplatte, high gloss finish, Worth clear Saiten

  • Auf der NAMM 2015 lernte ich auch Paul Okami und die Koaloha-Familie kennen. Natürlich war mir Koaloha als eines der großen „K“ aus Hawaii bekannt, und das Design mit der einzigartigen Kopfplatte und der eliptischen Rosette ist unverwechselbar.Unbekannt war mir bis dahin allerdings, wie großartig ihre Ukulelen klingen, druckvoll, laut und klar wie ich es selten von Koa-Ukulelen gehört habe.

    Im Anschluß an die NAMM besuchte ich ihre Werkstatt auf Oahu und war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der sie ihre Ukulelen bauen. Hier wird alles in alter Tradition von Hand gefertigt und die ständige Suche nach dem „besten“ Klang führte zu vielen Innovationen, die den Koaloha-Sound einmalig machen.

    Neben der elliptischen Rosette tragen drei Besonderheiten sehr viel zum typischen KoAloha-Sound bei: KoAloha verzichtet auf die „Reifchen“, mit denen man normalerweise die Zargen an Boden und Decke leimt. Sie erhöhen die Dicke der Zargen und können so Boden und Decke direkt aufleimen.

    Dann haben sie das typische Bracing einer Ukulele verändert und benutzen eine Art Rahmen, der nicht nur die Decke stützt, sondern auch an den Zargen und am Boden angeleimt wird (das führt auch zu einer erheblich höheren Stabilität des Instruments, eingesunkene Decken wird es bei KoAloha nicht geben).

    2016 wurden die Modelle überarbeitet, das KoAloha-Label in der Kopfplatte besteht jetzt aus Abalone, die Griffbretter sind aus Palisander. Was mir besonders gefällt, ist der Umstand, daß KoAloha intensiv an der Qualität des Finishes ihrer Ukulelen gearbeitet hat. Waren zuvor manchmal kleine Einschlüsse oder Vertiefungen erkennbar, kommen die neuen Modelle in einem wunderbar glatten Finish.

    KoAloha ist überzeugt von der Qualität ihrer Ukulelen und bietet daher ihre „Better Than The Weather“-Garantie an. Der Käufer einer KoAloha hat lebenslang Anspruch auf eine kostenlose Reparatur bei mangelhafter Verarbeitung oder defekten Materialien.

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