KoAloha KTM-00 Tenor Silver # 18

  • ACHTUNG: die weltweit ersten "Silvers" gibt es bei mir. Selbst die Ukulelesite hat noch keine:-))

    Zum 25-jährigen Firmenjubiläum legt Koaloha die sog. "Silver"-Serie auf. Diese ist limitiert auf 1000 Stück, davon 500 Tenors, 250 Concerts und 250 Sopranos.

    Ich hatte bereits auf der NAMM die Möglichkeit, diese Ukulele zu spielen und fand sie sehr vielversprechend. Nach der NAMM flog ich wieder nach Hawaii und durfte mir bei Koaloha die ersten sechs Ukulelen aussuchen - je zwei Tenors, Concerts und Sopranos.

    Ich war zunächst versucht, nach Zahlen auszusuchen - so eine "1" auf dem Label hat schon was - aber letztlich war mir Klang und Aussehen doch wichtiger als eine Zahl:-)) Erstaunlicherweise lagen alle sechs Ukulelen zwischen 11 und 15, hier die Tenor # 18.

    Auch die Tenor kommt mit neuen Mechaniken mit der 1:21 Übersetzung, der Unterschied ist hier nicht so groß, da die Tenors immer gewinkelte Tuner hatte. Die neuen Mechaniken laufen allerdings etwas weicher und haben eine höhere Übersetzung, Natürlich hat auch die Tenor eine "headplate" (Kopfplattenfurnier) auf Ebenholz wie sonst nur bei den Red Labels üblich. Und schließlich kommt sie mit einem Label mit Seriennummer, das gab es bei Koaloha auch noch nicht.

    Klanglich unterscheiden sie sich wenig von den Standardmodellen, da die o.g. Veränderungen kaum Einfluss auf den Sound haben. Aber ehrlich gesagt gibt es eh kaum etwas zu verbessern am Koaloha-Sound, für mich ist sie immer noch eine der Top 10 Tenorukulelen (und die anderen sind custom ukes für den drei- bis siebenfachen Preis:-)).

    Den Aufpreis von 150,- Euro für ein Silver-Modell finde ich für die Extras moderat, vor allem, wenn man bedenkt, daß diese Ukulelen mit Sicherheit zu Sammler-stücken werden.

    Ich bin momentan noch auf Hawaii - daher auch die ungewöhnlichen Fotos, die ich direkt bei Koaloha in der Werkstatt gemacht habe - und komme erst am 17. Februar nach Berlin zurück, in dieser Woche kommen dann auch die Koalohas an.
    Natürlich kannst Du die Ukulele jetzt schon kaufen, versendet wird sie aber natürlich erst ihrer Ankunft in Berlin:-))

    • Decke: Koa massiv
    • Boden/Zargen: Koa massiv
    • Mensur: 434 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: keine
    • Bodeneinfassung: keine
    • Hals: Sapele
    • Griffbrett: Ebenholz
    • Einlagen: Abalone dots 5./7./10/12. Bund
    • Sattel/Steg: TUSQ
    • Brücke: Ebenholz
    • Mechaniken: gewinkelt mit Koaloha-Label, Übersetzung 1:21
    • Rosette: keine
    • Kopfplatte: „5-pointed crown“ Design
    • Halsbreite 1./12. Bund: 38 /46 mm
    • Gewicht: 620 Gramm
    • Deckenbreite max: 23 cm
    • Zargenhöhe max: 7 cm
    • Bünde: 20
    • Extras: Jubiläumsmodell, „Musubi“-Schalloch, spezielles Bracing, Abalone-Logo in der Kopfplatte, high gloss finish

  • Auf der NAMM 2015 lernte ich auch Paul Okami und die Koaloha-Familie kennen. Natürlich war mir Koaloha als eines der großen „K“ aus Hawaii bekannt, und das Design mit der einzigartigen Kopfplatte und der eliptischen Rosette ist unverwechselbar.Unbekannt war mir bis dahin allerdings, wie großartig ihre Ukulelen klingen, druckvoll, laut und klar wie ich es selten von Koa-Ukulelen gehört habe.

    Im Anschluß an die NAMM besuchte ich ihre Werkstatt auf Oahu und war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der sie ihre Ukulelen bauen. Hier wird alles in alter Tradition von Hand gefertigt und die ständige Suche nach dem „besten“ Klang führte zu vielen Innovationen, die den Koaloha-Sound einmalig machen.

    Neben der elliptischen Rosette tragen drei Besonderheiten sehr viel zum typischen KoAloha-Sound bei: KoAloha verzichtet auf die „Reifchen“, mit denen man normalerweise die Zargen an Boden und Decke leimt. Sie erhöhen die Dicke der Zargen und können so Boden und Decke direkt aufleimen.

    Dann haben sie das typische Bracing einer Ukulele verändert und benutzen eine Art Rahmen, der nicht nur die Decke stützt, sondern auch an den Zargen und am Boden angeleimt wird (das führt auch zu einer erheblich höheren Stabilität des Instruments, eingesunkene Decken wird es bei KoAloha nicht geben).

    2016 wurden die Modelle überarbeitet, das KoAloha-Label in der Kopfplatte besteht jetzt aus Abalone, die Griffbretter sind aus Palisander. Was mir besonders gefällt, ist der Umstand, daß KoAloha intensiv an der Qualität des Finishes ihrer Ukulelen gearbeitet hat. Waren zuvor manchmal kleine Einschlüsse oder Vertiefungen erkennbar, kommen die neuen Modelle in einem wunderbar glatten Finish.

    KoAloha ist überzeugt von der Qualität ihrer Ukulelen und bietet daher ihre „Better Than The Weather“-Garantie an. Der Käufer einer KoAloha hat lebenslang Anspruch auf eine kostenlose Reparatur bei mangelhafter Verarbeitung oder defekten Materialien.

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