KoAloha KTM-00 Tenor

  • Auch die KTM-00 habe ich mir im Januar 2018 direkt bei Koaloha ausgesucht - ebenso wie die Pikake Tenor (KTM-10).

    Die KTM-00 ist eine meiner Lieblings-Tenorukulelen - deswegen spiele ich sie auch selbst :-)) KoAloha schafft es, all ihren Ukulelen einen sehr charakteristischen Sound zu geben. Das "unibrace" und die dicker gebauten Zargen tragen dazu erheblich bei.
    Alle KoAlohas sind sehr laut und "punchy" und haben über das gesamte Griffbrett eine sehr hohe Dynamik. Die Tenor macht da keine Ausnahme, aufgrund ihrer Größe klingt sie dazu noch sehr voll und warm.

    Die perfekte Ukulele für alle Stilistiken, ob Strumming oder Picking, Ballade oder high-speed Instrumental, die KTM-00 klingt immer hervorragend und setzt alle Details und Feinheiten des Anschlags direkt um. Dabei bleibt der Ton immer musikalisch, nie "übersteuert" hier etwas oder wirkt plärrig.

    Die KTM-00 werden werkseitig immer mit low G ausgeliefert. Da kommt die Fülle und Wärme des Instruments natürlich sehr gut zur Geltung - nicht umsonst hat der Oscar-Preisträger Daniel Ho viele seiner CDs mit einer Koaloha eingespielt, denn er spielt ausschließlich low G und weiß genau, wie das zu klingen hat.

    Aber natürlich kann man die KTM-00 auch mit high G spielen, durch den ihr eigenen Punch hat das eine Menge Power mit ausreichend Höhen.

    • Decke: Koa massiv
    • Boden/Zargen: Koa massiv
    • Mensur: 434 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: keine
    • Bodeneinfassung: keine
    • Hals: Sapele
    • Griffbrett: Palisander
    • Einlagen: Abalone dots 5./7./10./12. Bund
    • Sattel/Steg: TUSQ
    • Brücke: Palisander
    • Mechaniken: übersetzt, schwarz mit Koaloha-Label
    • Rosette: keine
    • Kopfplatte: „5-pointed crown“ Design
    • Halsbreite 1./12. Bund: 38 /46 mm
    • Gewicht: 620 Gramm
    • Deckenbreite max: 23 cm
    • Zargenhöhe max: 7 cm
    • Bünde: 20
    • Extras: Korpusansatz 15. Bund, „Musubi“-Schalloch, spezielles Bracing, Abalone-Logo in der Kopfplatte, high gloss finish, Worth clear Saiten

  • Auf der NAMM 2015 lernte ich auch Paul Okami und die Koaloha-Familie kennen. Natürlich war mir Koaloha als eines der großen „K“ aus Hawaii bekannt, und das Design mit der einzigartigen Kopfplatte und der eliptischen Rosette ist unverwechselbar.Unbekannt war mir bis dahin allerdings, wie großartig ihre Ukulelen klingen, druckvoll, laut und klar wie ich es selten von Koa-Ukulelen gehört habe.

    Im Anschluß an die NAMM besuchte ich ihre Werkstatt auf Oahu und war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der sie ihre Ukulelen bauen. Hier wird alles in alter Tradition von Hand gefertigt und die ständige Suche nach dem „besten“ Klang führte zu vielen Innovationen, die den Koaloha-Sound einmalig machen.

    Neben der elliptischen Rosette tragen drei Besonderheiten sehr viel zum typischen KoAloha-Sound bei: KoAloha verzichtet auf die „Reifchen“, mit denen man normalerweise die Zargen an Boden und Decke leimt. Sie erhöhen die Dicke der Zargen und können so Boden und Decke direkt aufleimen. 

    Dann haben sie das typische Bracing einer Ukulele verändert und benutzen eine Art Rahmen, der nicht nur die Decke stützt, sondern auch an den Zargen und am Boden angeleimt wird (das führt auch zu einer erheblich höheren Stabilität des Instruments, eingesunkene Decken wird es bei KoAloha nicht geben). 

    2016 wurden die Modelle überarbeitet, das KoAloha-Label in der Kopfplatte besteht jetzt aus Abalone, die Griffbretter sind aus Palisander. Was mir besonders gefällt, ist der Umstand, daß KoAloha intensiv an der Qualität des Finishes ihrer Ukulelen gearbeitet hat. Waren zuvor manchmal kleine Einschlüsse oder Vertiefungen erkennbar, kommen die neuen Modelle in einem wunderbar glatten Finish.

    KoAloha ist überzeugt von der Qualität ihrer Ukulelen und bietet daher ihre „Better Than The Weather“-Garantie an. Der Käufer einer KoAloha hat lebenslang Anspruch auf eine kostenlose Reparatur bei mangelhafter Verarbeitung oder defekten Materialien.

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