KoAloha KSM-10 Sopran Pikake #2

  • Ich war im Januar nach der NAMM wieder auf Hawaii und habe mir direkt bei Koaloha die bestklingensten und schönsten Ukulelen für meinen Shop aussuchen können. Bei dieser Sopran in herrlichem "chocolate brown" Koa mußte ich nicht lange überlegen:-))

    Die KSM-10 unterscheidet sich lediglich in der Lackierung von der KSM-00. Die KSM-10 ist matt lackiert, die KSM-00 hat einen Hochglanzlack.

    Wie auch bei den Concertmodellen hat die KSM-00 etwas mehr Höhen, die KSM-10 klingt etwas erdiger - aber wirklich nur im Detail und auch nur im direkten Vergleich wahrnehmbar. Deutlich unterscheidet sich allerdings die Haptik, besonders beim Spielen, denn der Hals der Pikake ist ebenfalls matt lackiert. Das ergibt ein anderes Spielgefühl als beim gloss lackierten Hals der KSM-00.

    Der archetypische Sopransound einer Koa-Ukulele in Perfektion!! Gepaart mit dem Koaloha-typischen Punch ergibt das einen Sound, der seines Gleichen sucht.
    Ohne die typische „Sopran-Süße“ zu verlieren, hat die KSM-10 einen überraschend druckvollen Sound, da sehen selbst viele Concerts blaß aus.

    Dazu kommt eine unglaubliche Dynamikbandbreite, die man einer Sopran nicht zutraut. Von ganz zart bis richtig punchy geht hier alles. Nun noch die butterweiche Bespielbarkeit durch das perfekte Set-up, und fertig ist ein großartiges Instrument.

  • Decke: Koa massiv
    Boden/Zargen: Koa massiv

    Mensur: 354 mm ( Sopran )
    Deckeneinfassung: keine
    Bodeneinfassung: keine
    Hals: Sapele
    Griffbrett: Palisander
    Einlagen: Abalone dots 5./7./10./12. Bund
    Sattel/Steg:  TUSQ
    Brücke: Palisander
    Mechaniken: direkt, orange mit Koaloha-Label
    Rosette: keine
    Kopfplatte: „5-pointed crown“ Design
    Halsbreite 1./12. Bund: 37 /45 mm
    Gewicht: 380 Gramm
    Deckenbreite max: 18 cm
    Zargenhöhe max: 5,8 cm
    Bünde: 12
    Extras: „Musubi“-Schalloch, spezielles Bracing, Abalone-Logo in der Kopfplatte, Pikake finish (matt), Worth clear Saiten

  • Auf der NAMM 2015 lernte ich auch Paul Okami und die Koaloha-Familie kennen. Natürlich war mir Koaloha als eines der großen „K“ aus Hawaii bekannt, und das Design mit der einzigartigen Kopfplatte und der eliptischen Rosette ist unverwechselbar.Unbekannt war mir bis dahin allerdings, wie großartig ihre Ukulelen klingen, druckvoll, laut und klar wie ich es selten von Koa-Ukulelen gehört habe.

    Im Anschluß an die NAMM besuchte ich ihre Werkstatt auf Oahu und war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der sie ihre Ukulelen bauen. Hier wird alles in alter Tradition von Hand gefertigt und die ständige Suche nach dem „besten“ Klang führte zu vielen Innovationen, die den Koaloha-Sound einmalig machen.

    Neben der elliptischen Rosette tragen drei Besonderheiten sehr viel zum typischen KoAloha-Sound bei: KoAloha verzichtet auf die „Reifchen“, mit denen man normalerweise die Zargen an Boden und Decke leimt. Sie erhöhen die Dicke der Zargen und können so Boden und Decke direkt aufleimen.

    Dann haben sie das typische Bracing einer Ukulele verändert und benutzen eine Art Rahmen, der nicht nur die Decke stützt, sondern auch an den Zargen und am Boden angeleimt wird (das führt auch zu einer erheblich höheren Stabilität des Instruments, eingesunkene Decken wird es bei KoAloha nicht geben).

    2016 wurden die Modelle überarbeitet, das KoAloha-Label in der Kopfplatte besteht jetzt aus Abalone, die Griffbretter sind aus Palisander. Was mir besonders gefällt, ist der Umstand, daß KoAloha intensiv an der Qualität des Finishes ihrer Ukulelen gearbeitet hat. Waren zuvor manchmal kleine Einschlüsse oder Vertiefungen erkennbar, kommen die neuen Modelle in einem wunderbar glatten Finish.

    KoAloha ist überzeugt von der Qualität ihrer Ukulelen und bietet daher ihre „Better Than The Weather“-Garantie an. Der Käufer einer KoAloha hat lebenslang Anspruch auf eine kostenlose Reparatur bei mangelhafter Verarbeitung oder defekten Materialien.

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