KoAloha KSM-00 Sopran #10

  • Koaloha durfte nach dem zweiten Lockdown endlich wieder Ukulelen bauen und ich habe heute neue Tenors und Sopranos bekommen. Endlich kann ich wieder eine meiner all-time-favorites anbieten.

    Neu bei Koaloha : sie legen jeder Ukulele gratis ein Boveda humidity pack bei, daß die relative Luftfeuchtigkeit bei 49% hält. Das Besondere an den Boveda-Produkten ist, daß sie in beide Richtungen arbeiten, also nicht nur Luftfeuchtigkeit hinzufügen, sondern auch bei zu feuchtem Klima diese reduzieren. Nochmals großartig!

    Die KSM-00 ist eine meiner Lieblings-Sopranukulelen und für mich in diesem Preissegment kaum zu schlagen.

    Die Dynamikbandbreite und das perfekte Set-up macht das Bespielen dieser Ukulele zu einem wahren Vergnügen.

    Das Einzige, was ich an einer Koaloha Sopran zu bemängeln hätte, wäre das Griffbrett mit nur 12 Bünden. Wer mehr benötigt, sollte einen Blick auf die Kiwaya Sopranos werfen. Aber wer mit 12 Bünden zufrieden ist und einen sehr punchigen und dynamischen Sound sucht, der ist bei der Koaloha genau richtig.

    • Decke: Koa massiv
    • Boden/Zargen: Koa massiv
    • Mensur: 354 mm ( Sopran )
    • Deckeneinfassung: keine
    • Bodeneinfassung: keine
    • Hals: Sapele
    • Griffbrett: Ebenholz
    • Einlagen: Abalone dots 5./7./10./12. Bund
    • Sattel/Steg: TUSQ
    • Brücke: Ebenholz
    • Mechaniken: direkt, chrom mit orangefarbenen Knöpfen mit Koaloha-Label
    • Rosette: keine
    • Kopfplatte: „5-pointed crown“ Design
    • Halsbreite 1./12. Bund: 38 /46 mm
    • Gewicht: 390 Gramm
    • Deckenbreite max: 18 cm
    • Zargenhöhe max: 5,8 cm
    • Bünde: 12
    • Extras: „Musubi“-Schalloch, spezielles Bracing, Abalone-Logo in der Kopfplatte, high gloss finish, Worth clear Saiten

  • Auf der NAMM 2015 lernte ich auch Paul Okami und die Koaloha-Familie kennen. Natürlich war mir Koaloha als eines der großen „K“ aus Hawaii bekannt, und das Design mit der einzigartigen Kopfplatte und der eliptischen Rosette ist unverwechselbar.Unbekannt war mir bis dahin allerdings, wie großartig ihre Ukulelen klingen, druckvoll, laut und klar wie ich es selten von Koa-Ukulelen gehört habe.

    Im Anschluß an die NAMM besuchte ich ihre Werkstatt auf Oahu und war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der sie ihre Ukulelen bauen. Hier wird alles in alter Tradition von Hand gefertigt und die ständige Suche nach dem „besten“ Klang führte zu vielen Innovationen, die den Koaloha-Sound einmalig machen.

    Neben der elliptischen Rosette tragen drei Besonderheiten sehr viel zum typischen KoAloha-Sound bei: KoAloha verzichtet auf die „Reifchen“, mit denen man normalerweise die Zargen an Boden und Decke leimt. Sie erhöhen die Dicke der Zargen und können so Boden und Decke direkt aufleimen.

    Dann haben sie das typische Bracing einer Ukulele verändert und benutzen eine Art Rahmen, der nicht nur die Decke stützt, sondern auch an den Zargen und am Boden angeleimt wird (das führt auch zu einer erheblich höheren Stabilität des Instruments, eingesunkene Decken wird es bei KoAloha nicht geben).

    2016 wurden die Modelle überarbeitet, das KoAloha-Label in der Kopfplatte besteht jetzt aus Abalone, die Griffbretter sind aus Palisander. Was mir besonders gefällt, ist der Umstand, daß KoAloha intensiv an der Qualität des Finishes ihrer Ukulelen gearbeitet hat. Waren zuvor manchmal kleine Einschlüsse oder Vertiefungen erkennbar, kommen die neuen Modelle in einem wunderbar glatten Finish.

    KoAloha ist überzeugt von der Qualität ihrer Ukulelen und bietet daher ihre „Better Than The Weather“-Garantie an. Der Käufer einer KoAloha hat lebenslang Anspruch auf eine kostenlose Reparatur bei mangelhafter Verarbeitung oder defekten Materialien.

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