KoAloha KCM-02 Concert Longneck

  • Es ist schon von Vorteil, wenn man mit den Herstellern der Instrumente gut befreundet ist und sie 1x im Jahr besucht:-)) Eigentlich hat Koaloha die Concert Longneck aus dem Programm genommen, auch in der aktuellen Preisliste ist sie nicht mehr enthalten. Da ich dieses Modell aber unglaublich gut finde, habe ich sie bei meinen mehrfachen Besuchen im Februar immer wieder "gelöchert", bis sie schließlich zustimmten, speziell für meinen Shop wieder eine kleine Stückzahl zu bauen. Soweit ich weiß, bin ich daher momentan der einzige Shop weltweit der die KCO-02 anbietet !!

    Die Concert Longnecks (auch super concerts genannt) werden immer beliebter und ich verstehe genau, warum. Man hat die bequeme Geräumigkeit des Tenorhalses, aber einen Sound, der einfach „ukuleliger“ klingt als eine Tenor. Durch die kleinere Decke ist der Frequenzschwerpunkt der KCM-02 höher angesiedelt als bei der KTM-00.

    Durch den Korpusansatz im 15. Bund liegt die Brücke genau auf der breitesten Stelle der Decke mit den entsprechend positiven Folgen: ein voller Sound mit hoher Durchsetzungskraft.

    Perfektes Set-up und große Dynamik versteht sich von selbst :-)))

    Die Fotos zeigen das konkret zum Verkauf stehende Instrument.


  • Decke: Koa massiv
    Boden/Zargen: Koa massiv
    Mensur: 385 mm ( Concert )
    Deckeneinfassung: keine
    Bodeneinfassung: keine
    Hals: Mahagoni
    Griffbrett: Ebenholz
    Einlagen: Abalone dots 5./7./10./12. Bund
    Sattel/Steg: TUSQ
    Brücke: Palisander
    Mechaniken: gewinkelt/übersetzt, schwarz mit Koaloha-Label
    Rosette: keine
    Kopfplatte: „5-pointed crown“ Design
    Halsbreite 1./12. Bund: 37 /45 mm
    Gewicht: 460 Gramm
    Deckenbreite max: 20 cm
    Zargenhöhe max: 5,8 cm
    Bünde: 17
    Extras: Korpusansatz 15. Bund, „Musubi“-Schalloch, spezielles Bracing, Abalone-Logo in der Kopfplatte, high gloss finish, Worth clear Saiten

  • Auf der NAMM 2015 lernte ich auch Paul Okami und die Koaloha-Familie kennen. Natürlich war mir Koaloha als eines der großen „K“ aus Hawaii bekannt, und das Design mit der einzigartigen Kopfplatte und der eliptischen Rosette ist unverwechselbar.Unbekannt war mir bis dahin allerdings, wie großartig ihre Ukulelen klingen, druckvoll, laut und klar wie ich es selten von Koa-Ukulelen gehört habe.

    Im Anschluß an die NAMM besuchte ich ihre Werkstatt auf Oahu und war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der sie ihre Ukulelen bauen. Hier wird alles in alter Tradition von Hand gefertigt und die ständige Suche nach dem „besten“ Klang führte zu vielen Innovationen, die den Koaloha-Sound einmalig machen.

    Neben der elliptischen Rosette tragen drei Besonderheiten sehr viel zum typischen KoAloha-Sound bei: KoAloha verzichtet auf die „Reifchen“, mit denen man normalerweise die Zargen an Boden und Decke leimt. Sie erhöhen die Dicke der Zargen und können so Boden und Decke direkt aufleimen.

    Dann haben sie das typische Bracing einer Ukulele verändert und benutzen eine Art Rahmen, der nicht nur die Decke stützt, sondern auch an den Zargen und am Boden angeleimt wird (das führt auch zu einer erheblich höheren Stabilität des Instruments, eingesunkene Decken wird es bei KoAloha nicht geben).

    2016 wurden die Modelle überarbeitet, das KoAloha-Label in der Kopfplatte besteht jetzt aus Abalone, die Griffbretter sind aus Palisander. Was mir besonders gefällt, ist der Umstand, daß KoAloha intensiv an der Qualität des Finishes ihrer Ukulelen gearbeitet hat. Waren zuvor manchmal kleine Einschlüsse oder Vertiefungen erkennbar, kommen die neuen Modelle in einem wunderbar glatten Finish.

    KoAloha ist überzeugt von der Qualität ihrer Ukulelen und bietet daher ihre „Better Than The Weather“-Garantie an. Der Käufer einer KoAloha hat lebenslang Anspruch auf eine kostenlose Reparatur bei mangelhafter Verarbeitung oder defekten Materialien.

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