Kinnard Tenor Serie 2

  •  Nachdem die drei Kinnard-Ukulelen meiner ersten Bestellung sehr schnell weg waren, habe ich sie gleich nachbestellt. Da ich absolut begeistert war vom Aussehen und vom Sound, habe ich es bei den Holzkombinationen und Extras belassen. Nur bei der Tenor Serie 2 haben wir versucht, unter die 3000€-Grenze zu kommen, ohne natürlich am Sound zu sparen.

    Da viele Features wie das gewölbte Griffbrett und die Gotoh Tuner im Preis der Serie 2 inbegriffen sind, gab es allerdings nicht viel zu streichen:-)) Kevin und ich haben uns dann darauf geeinigt, auf den Soundport in der Zarge zu verzichten und anstatt des Oahu Hardcases ein preiswerteres, aber absolut stabiles ABS case von Crossrock zu nehmen. So kann ich diese Ukulele der Spitzenklasse für einen einmaligen Preis anbieten.

    Das schrieb ich zu der ersten Serie 2 mit Zeder/Walnut:

    Ich hatte in den letzten Jahren bei meinen Workshops in der Schweiz immer die Gelegenheit, verschiedene Kinnard-Ukulelen zu spielen und war jedes Mal sehr beeindruckt vom Sound und von der Verarbeitung dieser Instrumente.

    Als nun Kevin Beddoe, der Mann für die Kommunikation bei Kinnard, Kontakt mit mir aufnahm und fragte, ob ich Interesse hätte, seine Ukulelen in meinem Shop zu führen, sagte ich umgehend zu und bestellte drei Ukulelen. 

    Die Serie 2 ist die mittlere Linie bei Kinnard. Die $500 Preisdifferenz zur Serie 3 kommen durch andere Hölzer für Boden und Decke, aber vor allem durch den Verzicht auf einige kosmetischen Features zustande.

    Diese Serie 2 habe ich mit einer Decke aus Redwood und einem Korpus und Hals aus Walnut bestellt. Meiner Meinung nach passen diese Hölzer farblich nicht wirklich gut zueinander, aber klanglich sind sie eine großartige Kombination. Ich hatte einmal eine Ko'olau Tenor aus diesen Hölzern, seitdem bin ich ein Fan dieser Kombi.

    Der Sound der Kinnard-Ukulelen ist schwer in Worte zu fassen, man fühlt sich einfach sofort pudelwohl mit ihr. Jeder Ton springt nahezu aus dem Instrument mit einem sehr langen Sustain, dead spots sucht man auf dem gesamten Griffbrett vergeblich. Die Ukulele setzt alle Spieltechniken und alle Feinheiten wie Fingervibrato, Anschlagsposition etc. präzise, aber immer musikalisch um. Hör' Dir mit guten Lautsprechern oder Kopfhörern das Video an, dann weißt Du, was ich meine. Hier kann man auch gut den Klangunterschied zur Serie 3 hören.

    Diese Serie 2 hat ein Soundport sowie ein gewölbtes Griffbrett und Gotoh-Tuner. Wer auf Cutaway und Fensterkopfplatte verzichten kann, bekommt hier ein echtes "Schnäppchen" mit sehr viel Kinnard-Sound für einen sehr angemessenen Preis.

    Fazit: diese Ukulele (so wie auch die anderen beiden Kinnards) spielt in der 1. Liga wie die Instrumente von Eric DeVine, Noa Bonk, Mike DaSilva, Jay Lichty etc. Hier gibt es für mich kein "besser" oder "schlechter", nur anders, denn jede dieser custom ukeleles hat ihre eigene Stimme. Welche einem am besten gefällt, hängt nur vom persönlichen Geschmack ab. Sicher ist aber, daß jede dieser Ukulelen einen absolut umhaut!

    Ein Crossrock ABS case  ist im Preis enthalten.

    • Decke: Redwood
    • Boden/Zargen: Walnut
    • Mensur: 432 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: vierlagig ivoroid
    • Bodeneinfassung: ivoroid
    • Hals: Walnut
    • Griffbrett: Ebenholz
    • Einlagen: keine
    • Sattel/Steg: Knochen
    • Brücke: Ebenholz
    • Mechaniken: Gotoh
    • Rosette: Herringbone
    • Mittelstreifen am Boden : Herringbone
    • Kopfplatte: Walnut
    • Halsbreite 1./12. Bund: 37 /46 mm
    • Gewicht: 670 Gramm
    • Deckenbreite max: 22,5 cm
    • Zargenhöhe max: 7,5 cm
    • Bünde: 19
    • Extras: gewölbtes Griffbrett, Crossrock ABS Case


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