Blackbird Farallon Tenor sunburst

  • Hier die neueste Entwicklung von Joe Luttwak, dem Chef von Blackbird: eine Farallon mit einer sunburst Lackierung!!

    Joe erzählte mir auf der NAMM, daß er viele Kunden habe, die begeistert sind vom Sound seiner Ukulelen, sich aber ein etwas traditionelleres finish wünschten. Daher hat er lange damit experimentiert, wie man das Ekoa lackieren kann, Ende letzten Jahres erzielte er dann den gewünschten Durchbruch. Nun können alle Blackbird Instrumente wie gewohnt unlackiert bestellt oder mit jeder Art von Lack versehen werden. 

    Ich habe insgesamt fünf Farallons mit unterschiedlichen finishes geordert, hier das Modell mit sunburst finish - und was für einem!! Die Farallon glänzt und bekommt durch das finish ein fast dreidimensionales Aussehen, was meine fotografischen Fähigkeiten deutlich übersteigt, wie man an vielen Reflektionen der Lampen im Lack erkennen kann:-)))

    Aber auch klanglich nimmt die Lackierung Einfluss. Im Vergleich zu den anderen Farallons, die alle eine nicht lackierte Decke haben, hat die sunburst die meisten Höhen, ohne dabei an Volumen zu verlieren. 

    Wen also schon immer der Sound und die Stabilität/Temperaturunempfindlichkeit von Ekoa gereizt hat, aber Schwierigkeiten mit dem ungewohnten Äußeren hatte, findet hier vielleicht sein Trauminstrument. Leider verändert die sunburst Lackierung nicht nur den Look und den Sound, sondern auch den Preis: Joe verlangt einen Aufpreis von stolzen 500,- Euro im Vergleich zu den nicht lackierten Farallons. Dafür bekommt man nicht nur einen Hingucker, sondern auch eine wirkliche Rarität, dieses Instrument gibt es momentan nur 1x in Europa, nämlich hier:-))

    Ein sehr gutes Reunion Blues Gigbag ist im Preis enthalten.


    Kurz: wer sich damit anfreuden kann, eine Ukulele zu spielen, die nicht aus Holz (aber trotzdem aus Naturstoffen) gebaut ist, findet hier ein Instrument, das einzigartig klingt.

    Ich habe bei meinem Besuch in San Franciso einige Videos auf der Farallon eingespielt, auf einem Modell mit low G. Man bekommt einen sehr guten Eindruck von dem gewaltigen Sound. Hier noch ein paar langsamere Songs:
    https://www.youtube.com/watch?v=4a7hC1qdkuo
    https://www.youtube.com/watch?v=iinpQxUrwZw
    https://www.youtube.com/watch?v=uo2qQRJOFCU
     

    • Decke: Ekoa
    • Boden/Zargen: Ekoa
    • Mensur: 433 mm ( Tenor )
    • Deckeneinfassung: keine
    • Bodeneinfassung: keine
    • Hals: Ekoa
    • Griffbrett: Graphit
    • Einlagen: keine
    • Sattel/Steg:  TUSQ
    • Brücke: Graphit
    • Mechaniken: Gotoh übersetzt 4:1
    • Rosette: keine
    • Kopfplatte: Ekoa mit zusätzlichem Schalloch
    • Halsbreite 1./12. Bund: 35 /45 mm
    • Gewicht: 740 Gramm
    • Deckenbreite max: 23,5 cm
    • Zargenhöhe max: 7,5 cm
    • Bünde: 20
    • Extras: zwei Gurtpins, Reunion Blues Luxusgigbag

  • Joe Luttwak, der Chef von Blackbird Guitars hat vor mehr als 10 Jahren angefangen, Gitarren aus Carbon zu bauen mit dem Wunsch, die ultimative Reisegitarre herzustellen: kleiner als die herkömmlichen Gitarren, aber ohne Kompromisse im Sound.

    Vor drei Jahren hat er dann diese Idee auf Ukulelen übertragen und die Concertukulele Clara designt. Dazu entwickelte er ein Material, daß er "Ekoa" nennt und das aus biobasiertem Harz und Leinen hergestellt wird.

    Vor einem Jahr erblickte dann die Tenorukulele "Farallon" das Licht der Welt, die ebenfalls aus Ekoa hergestellt wird. Die Verarbeitung dieses Materials ist sehr speziell, wen das interessiert, der kann sich das Video von meinem Besuch der Werkstatt von Blackbird auf Youtube ansehen:

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