KoAloha KCNP-00 Naupaka Concert

  • Auch diese Naupaka Concert habe ich im Januar bei meinem Besuch bei Koaloha aus einer Vielzahl von Ukulelen herausgesucht. Voller Sound, toller Look - Du kommst mit nach Berlin:-))

    Bei der Naupaka bestehen Decke, Boden und Zargen jeweils zur Hälfte aus Koa und Mango. Die Philosophie dahinter ist, daß das Koa auf der "Bass"-Seite der Ukulele die Wärme des Tons unterstützt, während das Mango auf der "Treble"-Seite den hohen Tönen mehr Süße verleiht.

    Und ich muß sagen: es funktioniert ! Die KCM-00 ist ja bereits eine sehr voll, laut und ausgewogen klingende Concertukulele, aber die Naupaka bietet von allem eine Prise mehr.

    Baugleich mit den anderen Concerts sitzt auch hier der Korpusansatz im 13. Bund mit den entsprechenden Auswirkungen auf den Sound, das Instrument resoniert großartig.

    Und ich finde, diese Holzkombination sieht auch großartig aus...


  • Decke: Koa / Mango massiv
    Boden/Zargen: Koa / Mango massiv
    Mensur: 385 mm ( Concert )
    Deckeneinfassung: keine
    Bodeneinfassung: keine
    Hals: Sapele
    Griffbrett: Palisander
    Einlagen: Abalone dots    5./7./10./12. Bund
    Sattel/Steg:  TUSQ
    Brücke: Palisander
    Mechaniken: direkt, orange mit Koaloha-Label
    Rosette: keine
    Kopfplatte: „5-pointed crown“ Design
    Halsbreite 1./12. Bund: 37 /45 mm
    Gewicht: 450 Gramm
    Deckenbreite max: 20 cm
    Zargenhöhe max: 5,8 cm
    Bünde: 17
    Extras: Korpusansatz 13. Bund, „Musubi“-Schalloch, spezielles Bracing, Abalone-Logo in der Kopfplatte, high gloss finish, Worth clear Saiten
  • Auf der NAMM 2015 lernte ich auch Paul Okami und die Koaloha-Familie kennen. Natürlich war mir Koaloha als eines der großen „K“ aus Hawaii bekannt, und das Design mit der einzigartigen Kopfplatte und der eliptischen Rosette ist unverwechselbar.Unbekannt war mir bis dahin allerdings, wie großartig ihre Ukulelen klingen, druckvoll, laut und klar wie ich es selten von Koa-Ukulelen gehört habe.

    Im Anschluß an die NAMM besuchte ich ihre Werkstatt auf Oahu und war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der sie ihre Ukulelen bauen. Hier wird alles in alter Tradition von Hand gefertigt und die ständige Suche nach dem „besten“ Klang führte zu vielen Innovationen, die den Koaloha-Sound einmalig machen.

    Neben der elliptischen Rosette tragen drei Besonderheiten sehr viel zum typischen KoAloha-Sound bei: KoAloha verzichtet auf die „Reifchen“, mit denen man normalerweise die Zargen an Boden und Decke leimt. Sie erhöhen die Dicke der Zargen und können so Boden und Decke direkt aufleimen.

    Dann haben sie das typische Bracing einer Ukulele verändert und benutzen eine Art Rahmen, der nicht nur die Decke stützt, sondern auch an den Zargen und am Boden angeleimt wird (das führt auch zu einer erheblich höheren Stabilität des Instruments, eingesunkene Decken wird es bei KoAloha nicht geben).

    2016 wurden die Modelle überarbeitet, das KoAloha-Label in der Kopfplatte besteht jetzt aus Abalone, die Griffbretter sind aus Palisander. Was mir besonders gefällt, ist der Umstand, daß KoAloha intensiv an der Qualität des Finishes ihrer Ukulelen gearbeitet hat. Waren zuvor manchmal kleine Einschlüsse oder Vertiefungen erkennbar, kommen die neuen Modelle in einem wunderbar glatten Finish.

    KoAloha ist überzeugt von der Qualität ihrer Ukulelen und bietet daher ihre „Better Than The Weather“-Garantie an. Der Käufer einer KoAloha hat lebenslang Anspruch auf eine kostenlose Reparatur bei mangelhafter Verarbeitung oder defekten Materialien.

Subscribe